Gesetz

§ 7 Abs. 1 Satz 6 EStG

Absetzung für Abnutzung (Abs. 1, Satz 6) — Einkommensteuergesetz

Auszug aus Steuerstoff-Wissen

Prüfungsschema 1. Gewinnermittlungsart prüfen: Liegt eine wirksam ausgeübte Einnahmen-Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG vor und besteht keine vorrangige Buchführungspflicht? 2. Anlagevermögen vollständig abstimmen: Zugänge, Abgänge und vorhandene Wirtschaftsgüter mit Belegen, Anlagenkonten und Anlageverzeichnis abgleichen. 3. Wirtschaftsgut einordnen: abnutzbar oder nicht abnutzbar, beweglich oder unbeweglich, materiell oder immateriell; betriebliche Nutzung und Zuordnung zum Betriebsvermögen prüfen. 4. Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmen: Anschaffungsnebenkosten einbeziehen; bei vollem Vorsteuerabzug grundsätzlich Nettoanschaffungskosten als AfA-Bemessungsgrundlage, nicht abziehbare Vorsteuer erhöht dagegen die Anschaffungskosten. 5. AfA-Beginn bestimmen: Abschreibung setzt voraus, dass das Wirtschaftsgut angeschafft bzw. hergestellt und betriebsbereit zur Nutzung verf

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Worum geht es?

§ 7 Abs. 1 Satz 6 EStG steht in steuerstoff für Absetzung für Abnutzung (Abs. 1, Satz 6) — Einkommensteuergesetz und wird in 1 Wissensbeitrag als Rechtsgrundlage herangezogen.

Praxisbedeutung

  • Bei beweglichen Wirtschaftsgütern kann bei wirtschaftlicher Begründung eine Leistungs-AfA nach § 7 Abs. 1 Satz 6 EStG angewendet werden, wenn die im jeweiligen Jahr erbrachte Leistung des Wirtschaftsguts nachgewiesen wird.
  • Gebäude werden nach den besonderen gesetzlichen Sätzen und Voraussetzungen des § 7 Abs. 4, 5 und 5a EStG abgeschrieben. Maßgeblich sind insbesondere Fertigstellungszeitpunkt, Nutzung und ggf. die Voraussetzungen einer degressiven Gebäude-AfA.

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