Wissensdatenbank

Kuratierte steuerliche Inhalte, Buchungslogiken und Kanzlei-Standards.

409 Inhalte gefunden
Lohnsteuer

Betriebliche Altersversorgung (bAV): Payroll, Haftung und Sozialpartnermodell 2026

Praxisüberblick zur bAV aus Lohnbüro-Sicht: Entgeltumwandlung, 15-%-Arbeitgeberzuschuss, Einstandspflicht, Versorgungsordnung, Mitbestimmung, Nachweisgesetz und reine Beitragszusage.

NPO / Gemeinnützigkeit

Mittelverwendungsrechnung

Pflicht für gemeinnützige Körperschaften: Mittel zeitnah verwenden (§ 55 AO).

NPO / Gemeinnützigkeit

Rücklagen nach § 62 AO

Zweckgebundene, Wiederbeschaffungs- und freie Rücklage — Voraussetzungen und Grenzen.

Umsatzsteuer

Bewirtungsbelege

70 %-Regel, Pflichtangaben, Vorsteuerabzug — typische Fehlerquellen.

Umsatzsteuer

Reverse Charge nach § 13b UStG

Übergang der Steuerschuldnerschaft — Voraussetzungen und Rechnungspflichten.

Jahresabschluss

ARAP — Aktive Rechnungsabgrenzung

Ausgaben vor dem Stichtag, Aufwand danach — periodengerechte Abgrenzung.

Buchhaltung

OPOS — Offene-Posten-Verwaltung

Forderungs- und Verbindlichkeitsabstimmung, Wertberichtigung, USt-Korrektur.

NPO / Gemeinnützigkeit

Spendenbescheinigungen (Zuwendungsbestätigung)

Amtliches Muster, vereinfachter Nachweis, Sachspenden.

DATEV

DATEV Kontenrahmen SKR03 vs. SKR04

Wann SKR03, wann SKR04? Unterschiede für Kanzleien und NPOs.

Rückfragen

Checkliste Mandanten-Rückfragen

Was muss eine gute Rückfrage enthalten — Form und Inhalt.

SKR03

SKR03 — typische Konten Kanzleialltag

Schnellüberblick: 4980 Werbung, 4650 Bewirtung, 1576 Vorsteuer, …

SKR42

SKR42 — Sphären gemeinnütziger Körperschaften

Ideell, Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb.

NPO / Gemeinnützigkeit

Die vier Sphären gemeinnütziger Körperschaften

Ideeller Bereich, Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb.

Buchhaltung

Rücklage — Grundlagen und Abgrenzungen

Allgemeine Rücklage, steuerliche Spezialrücklage, § 62 AO und Abgrenzung zur Rückstellung.

Jahresabschluss

Jahresabschluss — Checkliste

Inventur, Abgrenzungen, Rückstellungen, OPOS, latente Steuern.

Einkommensteuer

Einkommensteuerreform 2027 – Ergebnisse des Koalitionsausschusses vom 02.07.2026

Die Regierungskoalition plant zum 01.01.2027 eine Einkommensteuerreform zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen. Vorgesehen sind unter anderem höhere Freibeträge, mehr Kindergeld, ein höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag und eine Abflachung des Einkommensteuertarifs. Zur Gegenfinanzierung sollen Spitzeneinkommen stärker belastet sowie einzelne Steuervergünstigungen reduziert werden. Es handelt sich noch nicht um geltendes Recht.

Allgemeines Steuerrecht

Allgemeines Steuerrecht: Abgaben, Steuerarten und steuerliche Nebenleistungen

Grundlagen zu Steuern, Gebühren und Beiträgen, Steueraufkommen, Ertragshoheit, Einteilung und Erhebung der Steuern, Abzugsfähigkeit, Besteuerungsgrundsätzen sowie steuerlichen Nebenleistungen.

Gesetze

§ 1 EStG – Steuerpflicht

Regelt die unbeschränkte und beschränkte Einkommensteuerpflicht.

Einkommensteuer

§ 1a EStG – EU-/EWR-Sonderregelungen

Erweitert für bestimmte EU-/EWR-Sachverhalte den Sonderausgabenabzug und die Ehegattenbesteuerung bei grenzüberschreitenden Fällen.

AO / Verfahrensrecht

Rechtsbehelfsverfahren – Einspruch, Verböserung und Aussetzung der Vollziehung

Prüfungssicherer Überblick zum außergerichtlichen Einspruchsverfahren nach der AO und zum anschließenden Finanzrechtsweg – einschließlich Fristen, Beschwer, Steueranmeldungen, Untätigkeit, Verböserung und AdV.

Umsatzsteuer

Reverse Charge, Steuersatz, Bemessungsgrundlage und Vorsteuerabzug

Umsatzsteuerliche Prüfung von § 13b UStG, Steuersätzen, Bemessungsgrundlage, Unternehmenszuordnung, Vorsteuerabzug, Ausschlussumsätzen und Vorsteueraufteilung.

Erbschaftsteuer

Ertragswertverfahren: Rohertrag, Bewirtschaftungskosten und vollständige Rechenfälle

Berechnung des Grundbesitzwerts im Ertragswertverfahren nach §§ 184 bis 188 BewG mit Mietwohngrundstück, gemischt genutztem Grundstück, Rohertrag, 20-Prozent-Grenze, Bewirtschaftungskosten, Bodenwertverzinsung und Vervielfältiger.

Erbschaftsteuer

Bewertung bebauter Grundstücke nach §§ 181 bis 198 BewG

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Grundstücksarten, Verfahrenszuordnung, Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren, Feststellung des Grundbesitzwerts und Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts.

Umsatzsteuer

Reverse Charge, Steuersatz, Bemessungsgrundlage und Vorsteuerabzug

Umsatzsteuerliche Prüfung von § 13b UStG, Steuersätzen, Bemessungsgrundlage, Unternehmenszuordnung, Vorsteuerabzug, Ausschlussumsätzen und Vorsteueraufteilung.

Umsatzsteuer

Steuerentstehung, Anzahlungen und Vorsteuerabzug nach §§ 13 und 15 UStG

Sollbesteuerung, Leistungszeitpunkt, Teil- und Anzahlungen, Voraussetzungen und Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs sowie Aufteilung und besondere Vorsteuerausschlüsse.

Umsatzsteuer

Option zur Umsatzsteuer bei Grundstücksvermietung und Grundstücksveräußerung

Prüfung des Verzichts auf die Steuerbefreiung nach § 9 UStG bei Vermietung und Veräußerung von Grundstücken einschließlich § 9 Abs. 2, Altgebäuderegelung des § 27 Abs. 2, notarieller Option und Reverse Charge nach § 13b UStG.

Umsatzsteuer

Prüfung von Ausgangsumsätzen, Lieferort und Reihengeschäften

Umfassendes Prüfungsschema für umsatzsteuerliche Ausgangsumsätze: Leistungsart, Leistungsumfang, Ort, Zeitpunkt, Steuerbarkeit, Steuerbefreiung, Steuersatz, Bemessungsgrundlage, Verfügungsmacht sowie bewegte und unbewegte Lieferungen im Reihengeschäft.

Rechnungswesen

Einkünfteermittlung, Betriebsausgaben, Pkw-Privatnutzung und Wirtschaftsjahr

Grundlagen der Einkünfteermittlung, Abgrenzung von Betriebsausgaben, Geschenke an Geschäftsfreunde, private Nutzung betrieblicher Pkw einschließlich Elektrofahrzeugen sowie Regeln zum Wirtschaftsjahr.

Umsatzsteuer

Steuerbefreiungen: Ausfuhrlieferungen, Reihengeschäfte und Grundstücksumsätze

Systematik der Umsatzsteuerbefreiungen, Ausfuhrlieferungen nach §§ 4 Nr. 1 Buchst. a, 6 UStG, Zuordnung der Beförderung im Reihengeschäft und Grundstücksumsätze nach § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG.

Einkommensteuer

§ 2 EStG – Umfang der Besteuerung und Begriffsbestimmungen

Definiert die sieben Einkunftsarten, die Gewinn- und Überschusseinkünfte sowie die Berechnung vom Gesamtbetrag der Einkünfte bis zur festzusetzenden Einkommensteuer.

Umsatzsteuer

Vermietung, Option zur Steuerpflicht, Steuersatz, Bemessungsgrundlage und Tausch

Umsatzsteuerliche Behandlung der Grundstücksvermietung nach § 4 Nr. 12 UStG, Ausnahmen, Option nach § 9 UStG, ermäßigte Steuersätze, Entgelt sowie Tausch und tauschähnliche Umsätze.

Umsatzsteuer

Gebäude: Vorsteuerabzug nach Verwendungsabsicht und Berichtigung nach § 15a UStG

Vorsteueraufteilung bei gemischt geplanter Gebäudevermietung und spätere Vorsteuerberichtigung bei abweichender tatsächlicher Erstverwendung.

AO / Verfahrensrecht

Feststellungsverjährung bei gesonderten Feststellungen (§§ 181, 169–171 AO)

Prüfung der Feststellungsverjährung, Beginn, Ablaufhemmung, Außenprüfung und Erlass von Feststellungs- oder Aufhebungsbescheiden.

AO / Verfahrensrecht

Fristsetzung nach § 364b AO, Einspruch und Wiedereinsetzung

Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Fristsetzung nach § 364b AO sowie der Auswirkungen auf Einspruchsverfahren, Präklusion, Wiedereinsetzung und schlichte Änderung.

Rechnungswesen

Personengesellschaften: Gewinnverteilung, Sondervergütungen und Sonderbereich

Ermittlung der steuerlichen Gewinnanteile bei Mitunternehmerschaften: Vorabgewinn, Restgewinn, Sondervergütungen, Sonderbetriebseinnahmen und Sonderbetriebsausgaben.

Rechnungswesen

Personengesellschaften: Gewinnverteilung, Sondervergütungen und Sonderbereich

Ermittlung der steuerlichen Gewinnanteile bei Mitunternehmerschaften: Vorabgewinn, Restgewinn, Sondervergütungen, Sonderbetriebseinnahmen und Sonderbetriebsausgaben.

Umsatzsteuer

§ 13b UStG – Werkleistung eines EU-Unternehmers

Werkleistung eines Unternehmers aus dem EU-Ausland an einen deutschen Unternehmer (Reverse Charge).

Umsatzsteuer

§ 13b UStG – Grundstückslieferung mit Option zur Steuerpflicht

Verkauf eines Grundstücks mit Verzicht auf die Steuerbefreiung (§ 9 UStG) und Steuerschuld des Leistungsempfängers.

Umsatzsteuer

Binnenmarkt: Holzanbau, innergemeinschaftlicher Erwerb und Werklieferung

Prüfung einer Werklieferung im Inland mit Anzahlung sowie innergemeinschaftlichem Erwerb von Material aus Belgien.

Umsatzsteuer

Binnenmarkt: Innergemeinschaftlicher Erwerb von Türen und Vorsteueraufteilung

Innergemeinschaftlicher Erwerb mit teilweisem Vorsteuerabzug bei gemischt verwendeten Wirtschaftsgütern.

Umsatzsteuer

Binnenmarkt: Reihengeschäft mit Beistelltischen und Ausfuhrlieferung

Reihengeschäft mit Ausfuhrlieferung nach Norwegen, Zuordnung der Warenbewegung, Lieferort, § 14c UStG und Vorsteuerabzug.

Umsatzsteuer

Vorsteuerberichtigung aus Billigkeitsgründen (§ 15a UStG)

Vorsteuerberichtigung aus Billigkeitsgründen bei teilunternehmerischer Nutzung eines Wirtschaftsguts und späterer Nutzungsänderung bzw. Veräußerung.

Umsatzsteuer

Unternehmer und Rahmen des Unternehmens (§ 2 UStG)

Bestimmung der Unternehmereigenschaft, des Unternehmensumfangs sowie der Abgrenzung zwischen selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit.

Umsatzsteuer

Unentgeltliche Wertabgaben – Grundfälle (§ 3 Abs. 1b und 3 Abs. 9a UStG)

Systematische Prüfung der unentgeltlichen Wertabgabe bei Entnahmen, Schenkungen, Privatverwendungen und unentgeltlichen Dienstleistungen.

Umsatzsteuer

Kommission, Vermittlung und Hilfsgeschäfte im Rahmen des Unternehmens

Umsatzsteuerliche Behandlung von Kommissionsgeschäften, Vermittlungsleistungen, Lieferungen, Gutschriften und Vorsteuerabzug.

Umsatzsteuer

Preisausschreiben und Verlosung: Vorsteuer und unentgeltliche Wertabgabe

Umsatzsteuerliche Behandlung von Preisen aus Werbeaktionen: Vorsteuerabzug, Geschenke geringen Werts und unentgeltliche Wertabgabe.

Umsatzsteuer

Vorsteuerberichtigung bei gemischt genutzten Gebäuden (§ 15a UStG)

Vorsteuerberichtigung bei Änderung der unternehmerischen oder privaten Nutzung sowie bei späterer Grundstücksveräußerung.

Umsatzsteuer

Reverse-Charge bei Grundstückslieferungen

Reverse-Charge bei Grundstückslieferungen

Umsatzsteuer

Uneinbringliche Forderungen (§17 UStG)

Uneinbringliche Forderungen (§17 UStG)

Umsatzsteuer

Vollständige Zuordnung eines gemischt genutzten Gebäudes

Vollständige Zuordnung eines gemischt genutzten Gebäudes

Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug beim Grundstückserwerb

Vorsteuerabzug beim Grundstückserwerb

Umsatzsteuer

Geschäftsveräußerung im Ganzen bei Grundstücken

Geschäftsveräußerung im Ganzen bei Grundstücken

Umsatzsteuer

Veräußerung eines unbebauten Grundstücks mit Option zur Steuerpflicht

Umsatzsteuerliche Behandlung einer Grundstückslieferung mit Verzicht auf die Steuerbefreiung.

Umsatzsteuer

Nebenleistung oder eigenständige Betriebsvorrichtung?

Nebenleistung oder eigenständige Betriebsvorrichtung?

Umsatzsteuer

Zwischenvermietung einer Tennishalle an Unternehmer

Zwischenvermietung einer Tennishalle an Unternehmer

Umsatzsteuer

Vermietung einer Tennishalle an Endverbraucher

Umsatzsteuerliche Behandlung der kurzfristigen Vermietung einer Sportanlage an Privatpersonen.

Umsatzsteuer

Vorsteuerberichtigung bei Gebäuden (§ 15a UStG)

Prüfung einer Vorsteuerberichtigung bei Änderung der Verwendung eines Gebäudes oder Gebäudebestandteils.

Umwandlungsteuer

Anteilstausch nach § 21 UmwStG

Prüfung des Anteilstauschs und Voraussetzungen für den Buchwertansatz.

Umwandlungsteuer

Umwandlungssteuer: Sperrfrist und Einbringungsgewinn II

Prüfungsschema zum Sperrfristverstoß nach § 22 UmwStG und den steuerlichen Folgen für Einbringenden und übernehmende Kapitalgesellschaft.

Jahresabschluss

Abschlagsrechnungen, Anzahlungen und unfertige Leistungen

Umsatzsteuerliche und bilanzielle Behandlung von Anzahlungen, Abschlagsrechnungen, Schlussrechnungen und unfertigen Leistungen.

Einkommensteuer

Tagesmütter: Gewinnermittlung, Betriebsausgabenpauschale und Kleinunternehmerregelung

Steuerliche Behandlung von Tagesmüttern: Betriebsausgabenpauschalen, Freihalteplätze und umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung.

Aktuelles Steuerrecht

Altersvorsorgedepot ab 2027

Geplantes steuerlich gefördertes Altersvorsorgedepot als Nachfolgemodell der Riester-Rente.

Körperschaftsteuer

Familienstiftung und Freibetrag nach § 24 KStG

Voraussetzungen und Ausschluss des Freibetrags nach § 24 KStG bei Familienstiftungen sowie Abgrenzung zu § 20 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG.

Einkommensteuer

Zweitwohnsitz und doppelte Haushaltsführung

Steuerliche Folgen eines Zweitwohnsitzes bei Einkommensteuer, Erbschaftsteuer und Zweitwohnungsteuer.

Erbschaftsteuer

Erwachsenenadoption und Erbschaftsteuer

Steuerliche Folgen der schwachen Erwachsenenadoption bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer.

Jahresabschluss

Reisekosten: steuerfreie Erstattung und Verpflegungspauschalen

Steuerfreie Reisekostenerstattung nach § 3 Nr. 16 EStG, Belegpflichten, Buchungslogik und Verpflegungsmehraufwand bei Auswärtstätigkeiten.

Einkommensteuer

Betriebsveräußerung durch Erben (§ 16 Abs. 4 und § 34 Abs. 3 EStG)

Steuerliche Begünstigungen bei der Veräußerung eines geerbten Betriebs oder Mitunternehmeranteils durch den Erben.

Umsatzsteuer

Ärzte und Psychotherapeuten: Umsatzsteuer und Freiberuflichkeit

Aktuelle Rechtsprechung zur Umsatzsteuerbefreiung, § 18 EStG und Abgrenzung freiberuflicher Tätigkeiten.

Einkommensteuer

Praxisveräußerung: Freibetrag (§ 16 Abs. 4 EStG) und Tarifermäßigung (§ 34 Abs. 3 EStG)

Steuerliche Begünstigungen bei der Veräußerung einer freiberuflichen Praxis: Freibetrag, Tarifermäßigung und Prüfungsschema.

Jahresabschluss

Häusliches Arbeitszimmer: Aufzeichnungspflicht nach § 4 Abs. 7 EStG

BFH VIII R 6/24: Zeitnahe Aufzeichnungspflicht für Selbständige, Unterschiede zu Arbeitnehmern und Prüfungsschema.

Lohnsteuer

Sachbezüge: Gutscheinkarten bis 50 €

Steuerfreie Gutscheinkarten nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG: Voraussetzungen, 50-Euro-Freigrenze und ZAG-Kriterien.

Jahresabschluss

Jahresabschlussanalyse: GuV, EBIT, Kennzahlen und KSt-Korrekturen

Prüfungswissen zu GuV nach § 275 Abs. 2 HGB, ordentlichem Betriebsergebnis, Rentabilitätskennzahlen, Lagerkennzahlen, Leverage-Effekt sowie vGA/vE in der Körperschaftsteuer.

Jahresabschluss

Bilanzierung: Erhaltene Anzahlungen und Herstellungskosten

Erhaltene Anzahlungen werden nicht von aktivierten Herstellungskosten abgezogen, sondern grundsätzlich passiviert.

Buchhaltung

GoBD — Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtheit, Ordnung und Unveränderbarkeit als Kernpflichten jeder Buchhaltung.

Buchhaltung

GoBD — Belegfunktion und Verfahrensdokumentation

Keine Buchung ohne Beleg, Grund-/Journal-/Kontenfunktion sichern, Verfahrensdokumentation als Pflichtbestandteil.

Buchhaltung

GoBD — Datenanalyse und Kassendaten

Quantitative Prüfungsmethoden (Ziffern-, Zeitreihen-, Strukturanalyse) und Anforderungen an die Auswertung digitaler Kassendaten.

DATEV

DATEV ProChecklisten — laufende Nutzung und Mandatswissen

Checkliste während der Arbeit nutzen, nicht erst am Ende abhaken. Standardprozess + Mandatswissen + Vertretungssicherheit.

Buchhaltung

Kassenprozesse, Datenanalyse und prüfbare Kassendaten

IKS, Risikoanalyse, Statistik, Benford/Chi-Quadrat, Visualisierung sowie DSFinV-K- und TSE-Datenexport.

DATEV

DMS — Dokumentenmanagement in der Kanzlei

Revisionssicherheit, Ablageknigge, Status, Suche, Vorgangsmappen, Ein-/Auschecken.

DATEV

DATEV Kanzlei-Rechnungswesen — Tipps und Tricks

Arbeitsplatz und Rechnungswesen-Programm an eigene Arbeitsweise anpassen, schneller buchen, Forderungen im Blick.

DATEV

Automatisierungsservice Rechnungen — Voraussetzungen und AS1

Voraussetzungen, Aktivierung, Symbolik (grün/gelb/rot), echte Automatisierung über die Spalte AS1 messen.

Buchhaltung

Steuern — Grundlagen und Systematik

Was Steuern sind, Abgrenzung zu Gebühren/Beiträgen, Steuerarten im deutschen Steuersystem.

Erbschaftsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer — Grundlagen

Steuerpflicht, Steuerklassen, Freibeträge, Bewertung und Tarif nach ErbStG.

DATEV

DATEV Lerndateien & Buchungsvorschläge

Kriterien richtig wählen, Sternchen-Platzhalter, automatisiertes Buchen, AS1-Spalte und Aufräumen bestehender Bestände.

Kfz

Kfz-Wertabgabe nach 1-%-Methode

Berechnung der privaten Kfz-Nutzung, USt-Aufteilung ⇨ 8921 0 / ⇨ 8924 0 und Kostendeckelung.

DATEV

GoBD – digitale Buchführung und Aufbewahrung

Grundsätze für elektronische Buchführung, digitale Belege, Aufbewahrung, Verfahrensdokumentation und Datenzugriff.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer & Bewertung — Merksätze

Erbanfall, Vor-/Nacherbschaft, Nachlassverbindlichkeiten, Familienheim, nicht notierte Anteile und Grundbesitzbewertung.

Jahresabschluss

Betriebsaufgabe, EÜR-Übergang & Aufgabegewinn

Aufgabeerklärung (§ 16 Abs. 3b EStG), Übergang zur Bilanzierung, Fünftelregelung und Behandlung der stillen Reserven.

Bilanzierung

Bilanzierung — immaterielle WG, Vorräte, Rückstellungen, latente Steuern

Aktivierungs(verbot/wahlrecht), Herstellungskosten, FIFO/LIFO, drohende Verluste, latente Steuern, IAB, Sammelposten, Krypto.

Umwandlungsteuer

Anteilstausch nach § 21 UmwStG

Kein Rückwirkungszeitraum; Wertansatz gemeiner Wert vs. Buchwert; Voraussetzungen für Buchwertansatz.

Umsatzsteuer

Reverse Charge (§ 13b UStG) — Grundschema & Anwendungsfälle

Leistender stellt netto, Empfänger schuldet die USt; Vorsteuerabzug gleichzeitig möglich.

Umsatzsteuer

Reihengeschäft (§ 3 Abs. 6, 7 UStG)

Mehrere Umsatzgeschäfte, eine Warenbewegung; nur eine Lieferung ist die bewegte, alle anderen ruhen.

Jahresabschluss

Mitunternehmerschaft (§ 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG)

Initiative + Risiko; gesonderte und einheitliche Feststellung; Sonder- und Ergänzungsbilanzen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer — Grundprüfung (Steuerbarkeit, Ort, Steuerschuldner)

Prüffolge: Leistungsaustausch → Leistungsort → Steuerbefreiung → Bemessungsgrundlage → Steuersatz → Steuerschuldner → Entstehungszeitpunkt.

Jahresabschluss

Kundenforderungen — Bewertung, EWB, PWB, USt-Korrektur

Forderungen mit Nennwert; Einzelbewertung vor Pauschalwertberichtigung; bei PWB USt herausrechnen (§ 17 Abs. 2 UStG); Wertaufhellung beachten.

Bilanzierung

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe — Bewertung & Verbrauchsfolgen

Umlaufvermögen; Anschaffungskosten; gewogener Durchschnitt zulässig; LIFO steuerlich anerkannt, FIFO nur handelsrechtlich.

AO / Verfahrensrecht

Änderung nach § 173a AO — Schreib- und Rechenfehler

Zwingende Änderung von Steuerbescheiden bei rechtserheblichen Schreib-/Rechenfehlern des Steuerpflichtigen — nur innerhalb der Festsetzungsfrist.

AO / Verfahrensrecht

Fristen im Steuerrecht: Arten, Berechnung und Wiedereinsetzung

Überblick über Fristen und Termine im Besteuerungsverfahren, behördliche und gesetzliche Fristen, Fristbeginn, Fristdauer, Fristende, Bekanntgabefiktion, Zahlungsschonfrist und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuerkarussell & Vertrauensschutz beim Vorsteuerabzug

Vorsteuerabzug bleibt für gutgläubige Unternehmer erhalten — entfällt bei Wissen/Wissen-müssen um Einbeziehung in MwSt-Betrug.

Umsatzsteuer

Einfuhrumsatzsteuer: Entstehungsort bei Zollschuld und zollrechtlichen Pflichtverstößen

Zollschuld und Einfuhrumsatzsteuer entstehen häufig parallel, sind aber nicht deckungsgleich. Maßgeblich für die EUSt ist der tatsächliche Eingang der Ware in den Wirtschaftskreislauf der Union.

Abschreibung

Abschreibungen, AfA und Wertminderungen

Praxisüberblick zur planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibung nach HGB, zur AfA nach EStG sowie zu Wertminderungen nach IFRS – mit Methoden, Nutzungsdauer, GWG, Zuschreibung und Rechenbeispielen.

Bilanzierung

Abschreibungen bei Wertminderungen

Wann außerplanmäßig abzuschreiben ist, wie Anlage- und Umlaufvermögen unterschieden werden und wann statt Teilwertabschreibung eine AfaA vorliegt – mit kompakten Praxisbuchungen.

Abschreibung

Außerplanmäßige Abschreibung von Gebäuden: AfaA

Kompakter Überblick zur Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung bei vermieteten Gebäuden.

Abschreibung

Gemischt genutzte Gebäude: Aufteilung und AfA

Kompakter Überblick zur Aufteilung gemischt genutzter Gebäude in selbstständige Wirtschaftsgüter, zur AfA-Bemessungsgrundlage, Kaufpreisaufteilung und Nutzungsänderung.

Abschreibung

Sonderabschreibung nach § 7g EStG: 40 % für bewegliche Wirtschaftsgüter

Praxisüberblick zur 40-%-Sonderabschreibung nach § 7g EStG: begünstigte Wirtschaftsgüter, Gewinngrenze, Nutzungsanforderungen, Ausschlüsse und Zusammenspiel mit Handelsbilanz und latenten Steuern.

Abschreibung

Sonderabschreibungen: Grundsätze, § 7g EStG und Mietwohnungsneubau nach § 7b EStG

Steuerliche Sonderabschreibungen neben der normalen AfA: gemeinsame Regeln nach § 7a EStG, Förderung für KMU nach § 7g EStG und Mietwohnungsneubau nach § 7b EStG.

Abschreibung

Teilwertabschreibung

Kompakter Überblick zur steuerlichen Teilwertabschreibung: Voraussetzungen, dauernde Wertminderung, Bilanzierung, Wertaufholung und typische Sonderfälle.

Abschreibung

Abschreibung des Umlaufvermögens: strenges Niederstwertprinzip und beizulegender Wert

Bewertung des Umlaufvermögens nach § 253 Abs. 4 HGB, Börsen- und Marktpreis, beizulegender Wert sowie retrograde und verlustfreie Bewertung.

Aktuelles Steuerrecht

Jahressteuergesetz 2026: geplante Änderungen im Überblick

Kompakter Überblick über zentrale Vorschläge des Referentenentwurfs zum Jahressteuergesetz 2026 – vom neuen § 6f EStG bis zur erklärungsabhängigen umsatzsteuerlichen Organschaft.

Aktuelles Steuerrecht

Steuerberater-Haftung beim Einsatz von KI

Kompakter Überblick zu Haftung, Kontrollpflichten, Transparenz, Mitarbeiterschulung und Berufshaftpflicht beim beruflichen Einsatz künstlicher Intelligenz.

AO / Verfahrensrecht

§ 42 AO – Gestaltungsmissbrauch kompakt

§ 42 AO greift als allgemeine Missbrauchsverhinderungsvorschrift ein, wenn eine unangemessene rechtliche Gestaltung zu einem gesetzlich nicht vorgesehenen Steuervorteil führt und keine beachtlichen außersteuerlichen Gründe vorliegen.

AO / Verfahrensrecht

Berichtigung und Änderung von Steuerbescheiden: §§ 129 bis 176 AO

Kompakter Überblick über offenbare Unrichtigkeiten, neue Tatsachen, Schreib- und Rechenfehler, widerstreitende Festsetzungen, Grundlagenbescheide, rückwirkende Ereignisse, Drittdaten und Vertrauensschutz.

AO / Verfahrensrecht

Betriebsprüfung: Mitwirkungspflichten und Grenzen der Prüferbefugnisse

Praxisüberblick zu Auskünften, Unterlagen, Mitarbeiterbefragungen, privaten Konten, Berufsgeheimnissen, Betriebsbesichtigung sowie Zwangs- und Verzögerungsmaßnahmen in der Außenprüfung.

AO / Verfahrensrecht

BFH: Kein § 175b AO bei erst nach Bestandskraft ausgeübtem Riester-Wahlrecht

Altersvorsorgebeiträge nach § 10a EStG sind ein Wahlrecht. Wird der Sonderausgabenabzug erst nach Bestandskraft verlangt, eröffnet die bloße Drittdatenübermittlung grundsätzlich keine Korrektur nach § 175b AO.

AO / Verfahrensrecht

Schätzung von Besteuerungsgrundlagen nach § 162 AO: Verfahrensrecht und richtige Reaktion

Praxisbeitrag zur Schätzungsbefugnis des Finanzamts, zu Schätzungsmethoden, Einspruch, Aussetzung der Vollziehung, Ausschlussfristen, Bestandskraft und Nichtigkeit von Schätzungsbescheiden.

AO / Verfahrensrecht

Schätzungsbefugnis in der Betriebsprüfung: Buchführung, Kasse und Schätzungsmethoden

Praxisüberblick zu Voraussetzungen und Grenzen der Schätzung nach § 162 AO, zur Beweiskraft ordnungsmäßiger Bücher, typischen Kassenmängeln sowie Geldverkehrsrechnung, Nachkalkulation, Richtsatzschätzung und Sicherheitszuschlag.

AO / Verfahrensrecht

Festsetzung von Verspätungszuschlägen – BFH IV R 29/23

BFH zur obligatorischen Festsetzung nach § 152 AO bei verspäteten Gewinnfeststellungserklärungen: Die Rückausnahme des § 152 Abs. 3 Nr. 3 AO greift nicht.

AO / Verfahrensrecht

Vorabanforderung von Steuererklärungen – Ermessensfehler vermeiden

FG Köln: Eine Vorabanforderung nach § 149 Abs. 4 AO erfordert konkrete, einzelfallbezogene Ermessenserwägungen. Der bloße Verweis auf den Gesetzestext genügt nicht.

AO / Verfahrensrecht

Keine Wiedereinsetzung bei versäumter Grunderwerbsteuer-Anzeigefrist durch den Notar

BFH: Ein Notar kann für seine versäumte Anzeige nach § 18 GrEStG keine Wiedereinsetzung nach § 110 AO beantragen. Antragsberechtigt sind nur die am Steuerverfahren beteiligten Steuerpflichtigen.

Arbeitnehmer

Arbeitsmittel: Abziehbare Kosten beim Arbeitnehmer

Beruflich veranlasste Aufwendungen für Arbeitsmittel können Arbeitnehmer als Werbungskosten abziehen. Bei gemischter Nutzung kommt es auf den beruflichen Nutzungsanteil an. Geringwertige Arbeitsmittel können sofort abziehbar sein, höherwertige Gegenstände sind grundsätzlich über die Nutzungsdauer abzuschreiben.

Arbeitnehmer

Aus- und Fortbildungskosten als Werbungskosten

Abgrenzung zwischen Erstausbildung und beruflicher Fortbildung: Wann Bildungsaufwendungen als Werbungskosten abziehbar sind, welche Kosten dazugehören und wie Fahrt- und Reisekosten behandelt werden.

Arbeitnehmer

Einstellung von Arbeitnehmern

Praxisüberblick vom Recruiting bis zum Arbeitsvertrag: diskriminierungsfreie Stellenausschreibung, Bewerbungsverfahren, Fragerecht, Datenschutz, Betriebsrat, Nachweisgesetz und Pflichten bei der Einstellung.

Arbeitnehmer

Geschenke an Arbeitnehmer: Sachzuwendungen, § 37b EStG und richtige Kontierung

Praxisüberblick zu Geschenken und Sachzuwendungen an Arbeitnehmer: 30-%-Pauschalsteuer, 50-EUR-Sachbezugsgrenze, 60-EUR-Aufmerksamkeiten, Sozialversicherung, Umsatzsteuer sowie Kontierung in SKR 03 und SKR 04.

Arbeitnehmer

Minderjährige Arbeitnehmer

Minderjährige Arbeitnehmer sind noch nicht 18 Jahre alt. Für Arbeitsverträge gelten besondere Regeln zur Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und zur Geschäftsfähigkeit; zusätzlich schützt das Jugendarbeitsschutzgesetz Kinder und Jugendliche durch Beschäftigungsverbote und -beschränkungen.

Arbeitnehmer

Sachbezüge bei Arbeitnehmern

Sachbezüge sind nicht in Geld bestehende Vorteile aus dem Arbeitsverhältnis. Entscheidend sind die Abgrenzung zu Geldleistungen, die richtige Bewertung und mögliche Begünstigungen wie die monatliche 50-EUR-Freigrenze, amtliche Sachbezugswerte und der Rabattfreibetrag.

Arbeitnehmer

Arbeitnehmer oder selbstständig? Lohnsteuerliche Abgrenzung

Ob eine Tätigkeit lohnsteuerlich als Dienstverhältnis oder als selbstständige Tätigkeit gilt, richtet sich nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse. Entscheidend sind insbesondere Weisungsgebundenheit, Eingliederung, Unternehmerrisiko und Unternehmerinitiative – nicht die Bezeichnung im Vertrag.

Arbeitnehmer

Unbeschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer

Arbeitnehmer sind grundsätzlich unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, wenn sie im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Dann unterliegt grundsätzlich das Welteinkommen der deutschen Einkommensteuer. Daneben gibt es die erweiterte unbeschränkte Steuerpflicht für bestimmte deutsche Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie die unbeschränkte Steuerpflicht auf Antrag für Grenzpendler.

Arbeitnehmer

Vertragsstrafe im Arbeitsverhältnis

Vertragsstrafen können Arbeitnehmer bei bestimmten Pflichtverletzungen zu einer Geldzahlung verpflichten. Ihre Wirksamkeit setzt eine klare, bestimmte Vereinbarung, ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers und eine angemessene Höhe voraus. Formularmäßige Klauseln unterliegen insbesondere der AGB-Kontrolle nach § 307 BGB.

Arbeitnehmer

Werbungskosten-ABC – Arbeitnehmer

Kompakter Praxisüberblick zu typischen Werbungskosten bei Arbeitnehmern: berufliche Veranlassung, Arbeitsmittel und AfA, Bewerbungs- und Fortbildungskosten, Reisen, Versicherungen, Prozess- und Unfallkosten sowie wichtige Abzugsverbote.

Arbeitnehmer

Wohnraumüberlassung durch den Arbeitgeber – Wohnung oder Unterkunft?

Überlässt der Arbeitgeber Wohnraum unentgeltlich oder verbilligt, hängt die Bewertung entscheidend davon ab, ob eine Wohnung oder nur eine Unterkunft vorliegt. Für Unterkünfte gilt 2026 grundsätzlich der amtliche Sachbezugswert von 285 EUR monatlich; Wohnungen werden mit der ortsüblichen Miete bewertet. Bei Wohnungen kann unter den Voraussetzungen des § 8 Abs. 2 Satz 12 EStG ein Bewertungsabschlag von 1/3 greifen.

Arbeitszimmer

Arbeitszimmer: Anerkennung und Umfang des Betriebsausgabenabzugs

Praxisüberblick zur steuerlichen Anerkennung des häuslichen Arbeitszimmers: Abgrenzung, Tätigkeitsmittelpunkt, Jahres- und Tagespauschale, Kontierung, Vorsteuer, Aufzeichnungspflichten und Betriebsvermögen.

Arbeitszimmer

Arbeitszimmer & Homeoffice-Pauschale ab 2023

Seit 2023 gelten neue Regeln für das häusliche Arbeitszimmer und die Arbeit im Homeoffice: Für ein häusliches Arbeitszimmer ist grundsätzlich der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung entscheidend. Daneben kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen die Tagespauschale von 6 EUR bis maximal 1.260 EUR jährlich genutzt werden.

Arbeitszimmer

Homeoffice: Bürokostenzuschuss des Arbeitgebers

Ob Zahlungen des Arbeitgebers für ein häusliches Büro steuerpflichtiger Arbeitslohn oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind, hängt vor allem vom überwiegenden Interesse an der Raumnutzung und von einer gesonderten, fremdüblichen Mietvereinbarung ab.

Arbeitszimmer

Arbeitszimmer und Homeoffice-Pauschale bei Arbeitnehmern

Seit 2023 sind Kosten eines häuslichen Arbeitszimmers grundsätzlich nur noch abziehbar, wenn dort der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung liegt. Alternativ zu den tatsächlichen Kosten kann dann die Jahrespauschale von 1.260 EUR gewählt werden. Daneben ermöglicht die Homeoffice-Tagespauschale 6 EUR pro Tag, höchstens 1.260 EUR jährlich.

Erbschaftsteuer

Die gesetzliche Erbfolge

Wer ohne Testament oder Erbvertrag Erbe wird: Ordnungen, Stämme, Ehegattenerbrecht, Güterstände, Adoption und Fiskuserbrecht.

AO / Verfahrensrecht

Aufbewahrungspflichten und Aufbewahrungsfristen

Welche Unterlagen 10, 8, 6 oder 2 Jahre aufzubewahren sind und welche GoBD-Anforderungen für digitale Archive gelten.

Arbeitnehmer

Beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer

Arbeitnehmer ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland können mit ihren inländischen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit beschränkt einkommensteuerpflichtig sein. Entscheidend sind insbesondere Tätigkeitsort, Verwertung der Arbeitsleistung, DBA-Regelungen und die Voraussetzungen einer möglichen Behandlung als unbeschränkt Steuerpflichtiger auf Antrag.

Arbeitnehmer

Besteuerung des Arbeitslohns bei Arbeitnehmern

Arbeitslohn umfasst grundsätzlich alle Einnahmen in Geld oder Geldeswert, die einem Arbeitnehmer aus einem gegenwärtigen oder früheren Dienstverhältnis als Gegenleistung für seine Arbeitsleistung zufließen. Nicht steuerbare und ausdrücklich steuerfreie Leistungen sind auszuscheiden; die Lohnsteuer wird regelmäßig vom Arbeitgeber einbehalten und abgeführt.

BGB

Unwirksamer Mietaufhebungsvertrag: Rückkehr in die Wohnung und Folgen

Ist ein Mietaufhebungsvertrag nichtig oder wirksam angefochten, kann das ursprüngliche Mietverhältnis fortbestehen. Daraus können Ansprüche auf erneute Gebrauchsüberlassung, Naturalrestitution und Schadensersatz folgen. Entscheidend sind insbesondere Nichtigkeits- bzw. Anfechtungsgrund, zwischenzeitliche Neuvermietung, Unmöglichkeit und ein möglicher Eigentümerwechsel.

Bilanzierung

Grundlagen des steuerlichen Bilanzenzusammenhangs

Wie Bilanzierungsfehler zwischen Wirtschaftsjahren fortwirken, wann im Fehlerjahr zu berichtigen ist und wann der formelle Bilanzenzusammenhang die Korrektur in das erste offene Jahr verlagert.

Bilanzierung

Bilanzierungswahlrechte: Handelsbilanz und Steuerbilanz

Kompaktüberblick zu Aktivierungs- und Passivierungswahlrechten sowie ihren unterschiedlichen Folgen in Handels- und Steuerbilanz.

Lohnsteuer

Elektronische Lohnsteuerbescheinigung

Pflichten des Arbeitgebers bei Erstellung, Übermittlung, Ausdruck und Berichtigung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung.

Umsatzsteuer

Unentgeltliche Wertabgaben: Lieferungen

Wann Entnahmen und unentgeltliche Zuwendungen von Gegenständen der Umsatzsteuer unterliegen – mit Vorsteuerprüfung, Bemessungsgrundlage und Praxisfällen.

Einkommensteuer

§ 21 EStG: Vermietungsabsicht bei Wohnungsrecht

Ein fortbestehendes Wohnungsrecht kann einer Vermietertätigkeit des Eigentümers entgegenstehen. Für vorweggenommene Werbungskosten muss eine konkrete, objektiv belegbare Vermietungsabsicht bestehen.

Einkommensteuer

§ 7g EStG: IAB auch für gebrauchte Wirtschaftsgüter

Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Abs. 1 EStG kann nach dem bereitgestellten Beitrag auch für gebrauchte abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens beansprucht werden, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Einkommensteuer

§ 8 EStDV ab 2026 – Risiko durch Begründung oder Wegfall einer Betriebsaufspaltung?

Seit 2026 können eigenbetrieblich genutzte Grundstücksteile bis 30 qm oder bis 40.000 € Wert dem Privatvermögen zugeordnet werden. Bei einer Überlassung an die eigene GmbH kann trotzdem eine Betriebsaufspaltung in Betracht kommen, wenn der Grundstücksteil funktional wesentlich ist. Die spezielle Frage zur neuen §-8-EStDV-Grenze ist noch nicht abschließend höchstrichterlich geklärt.

Einkommensteuer

Betriebsaufspaltung – Voraussetzungen, Rechnungslegung und Bilanzierung

Kompaktüberblick zur Betriebsaufspaltung: sachliche und personelle Verflechtung, steuerliche Rechtsfolgen, Gewinnermittlung von Besitz- und Betriebsunternehmen sowie zentrale Bilanzierungsfragen bei Gründung, laufendem Betrieb und Beendigung.

Einkommensteuer

Betriebsaufspaltung: Rechtsfolgen und Beendigung

Kompakter Praxisüberblick zu den steuerlichen Folgen der Betriebsaufspaltung, Abfärbung, Betriebsvermögen, Gewerbesteuer, Organschaft und den Folgen ihrer Beendigung.

Einkommensteuer

Bewertung abnutzbarer Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens

§ 6 Abs. 1 Nr. 1–1b EStG regelt die Bewertung abnutzbarer Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Ausgangspunkt sind grundsätzlich Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. ein an deren Stelle tretender Wert, vermindert insbesondere um AfA und weitere steuerliche Abzüge.

Einkommensteuer

Bewertung nicht abnutzbarer Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens

Nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und sämtliche Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens werden nach dem bereitgestellten Fachauszug grundsätzlich nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG bewertet. Ausgangspunkt sind Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. ein an deren Stelle tretender Wert; besonders praxisrelevant sind Grund und Boden, die Abgrenzung von Anlage- und Umlaufvermögen sowie die Kaufpreisaufteilung bei Grundstücken.

Einkommensteuer

Zur Steuerfreiheit von Corona-Sonderzahlungen

Corona-Sonderzahlungen nach § 3 Nr. 11a EStG konnten auch dann steuerfrei sein, wenn sie auf andere freiwillige Arbeitgeberleistungen angerechnet wurden. Entscheidend war die zweckbestimmte Gewährung zur Abmilderung der Corona-Belastungen; eine individuelle Belastung des Arbeitnehmers musste nicht nachgewiesen werden.

Einkommensteuer

Doppelte Haushaltsführung bei teilweiser Auslandstätigkeit für denselben Arbeitgeber

FG Hessen: Bei wechselnder Tätigkeit im In- und Ausland sind notwendige Aufwendungen für einen ausländischen Zweithaushalt nur anteilig den nach DBA steuerfreien Auslandseinkünften zuzuordnen. Maßgeblich ist das Verhältnis des steuerfreigestellten Arbeitslohns zum Gesamtarbeitslohn.

Einkommensteuer

Entfernungspauschale ab 2026: 0,38 € ab dem ersten Kilometer

Seit 2026 beträgt die Entfernungspauschale einheitlich 0,38 € je Entfernungskilometer. Die Änderung betrifft Arbeitnehmer, Unternehmer, Familienheimfahrten und die Mobilitätsprämie.

Einkommensteuer

Entfernungspauschale – Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

Kompakter Praxisüberblick zur Entfernungspauschale nach § 9 EStG: 0,38 EUR ab 2026, maßgebliche Entfernung, Höchstbetrag, öffentliche Verkehrsmittel, Pkw, Jobticket und Arbeitgeberzuschüsse.

Einkommensteuer

Kein Verbrauch der Erstausbildung durch Rettungssanitäter-Ausbildung (BFH)

Eine 520 Stunden umfassende Ausbildung zum Rettungssanitäter mit Abschlussprüfung führt noch nicht zum Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG. Für den kindergeldrechtlichen Erstausbildungsbegriff verlangt der BFH grundsätzlich eine Ausbildungsdauer von mindestens einem Jahr.

Einkommensteuer

Gewerbliche Einkünfte nach § 15 EStG – Voraussetzungen, Abgrenzung und Sonderfälle

Kompakter Praxisüberblick zu Gewerbebetrieb, Gewinnerzielungsabsicht, Vermögensverwaltung, Abfärbung, gewerblicher Prägung und § 17 EStG.

Einkommensteuer

Gewerblicher Grundstückshandel

Wann Grundstücksverkäufe die private Vermögensverwaltung überschreiten: Drei-Objekt-Grenze, Fünfjahreszeitraum, Zählobjekte und steuerliche Folgen.

Einkommensteuer

Besteuerung von Grundstückseigentümern – Update 2025/2026 zu § 21 EStG

Aktuelle Rechtsprechung zu Vermietung und Verpachtung: § 7b EStG, Ferienwohnungen, BHKW, Zinsswaps, Vorfälligkeitsentschädigungen und unentgeltliche Teilübertragungen.

Einkommensteuer

Häusliches Arbeitszimmer: Aufzeichnungspflichten bei Selbständigen

BFH: Arbeitszimmerkosten müssen bei Selbständigen einzeln, getrennt und zeitnah aufgezeichnet werden. Eine bloße Belegsammlung oder spätere Zusammenstellung genügt nicht.

Einkommensteuer

Aufzeichnungspflichten für Aufwendungen des häuslichen Arbeitszimmers eines selbständigen Steuerpflichtigen

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind bei selbständig Tätigen nur dann als Betriebsausgaben abziehbar, wenn die besonderen Aufzeichnungspflichten des § 4 Abs. 7 EStG eingehalten werden. Erforderlich ist eine einzelne, getrennte und zeitnahe Erfassung; eine bloße Belegsammlung oder nachträgliche Zusammenstellung genügt nicht.

Einkommensteuer

Häusliches Arbeitszimmer im Betriebsvermögen: Tätigkeitsaufgabe und Grundstücksveräußerung

Folgen eines zum notwendigen Betriebsvermögen gehörenden häuslichen Arbeitszimmers bei Betriebsaufgabe, Wohnsitzverlegung, Grundstücksverkauf und Anwendung des § 8 EStDV.

Einkommensteuer

Kapitallebensversicherungen – Besteuerung kompakt

Für Kapitallebensversicherungen ist vor allem der Vertragsabschluss vor oder ab 2005 entscheidend. Neuverträge unterliegen grundsätzlich § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG; bei erfüllten Voraussetzungen kann nur die Hälfte des Unterschiedsbetrags steuerpflichtig sein.

Einkommensteuer

Kinderbetreuungskosten getrennter Eltern – Haushaltszugehörigkeit bleibt Voraussetzung

Der BFH hält beim Sonderausgabenabzug für Kinderbetreuungskosten am Kriterium der Haushaltszugehörigkeit fest. Der Elternteil, bei dem das Kind nicht zum Haushalt gehört, kann die von ihm getragenen Kosten grundsätzlich nicht nach § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG abziehen.

Einkommensteuer

§ 11 EStG: Zeitpunkt des Zuflusses einer verdeckten Gewinnausschüttung

Bei einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer kann eine verdeckte Gewinnausschüttung bereits mit der Zahlungsanweisung der Gesellschaft an eine fremde Scheinfirma zufließen, wenn er aufgrund seiner Stellung und einer schuldrechtlichen Vereinbarung über den weiteren Geldtransfer wirtschaftlich verfügen kann.

Einkommensteuer

§ 2 EStG: Grundlagen der Einkommensteuer und Ermittlung des zu versteuernden Einkommens

§ 2 EStG ordnet die sieben Einkunftsarten und zeigt den Rechenweg von den Einkünften bis zur festzusetzenden Einkommensteuer.

Einkommensteuer

§ 34 EStG – Überstundenvergütung für mehrjährige Tätigkeit

Werden Überstunden für einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten und über mindestens zwei Veranlagungszeiträume hinweg zusammengeballt vergütet, kann die Tarifermäßigung nach § 34 EStG greifen.

Einkommensteuer

§ 3b EStG: Steuerfreie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit

§ 3b EStG regelt die Steuerfreiheit von Zuschlägen, die für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit zusätzlich zum Grundlohn gezahlt werden.

Einkommensteuer

§ 3c Abs. 1 EStG: Abzugsverbot bei steuerfreien Einnahmen

§ 3c Abs. 1 EStG untersagt den Abzug von Ausgaben als Betriebsausgaben oder Werbungskosten, soweit diese in unmittelbarem wirtschaftlichem Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen stehen.

Einkommensteuer

§ 4 EStG: Gewinnbegriff, EÜR und Betriebsausgaben

§ 4 EStG regelt den Betriebsvermögensvergleich, die Einnahmenüberschussrechnung, den Betriebsausgabenbegriff sowie wichtige Abzugsverbote und Aufzeichnungspflichten.

Einkommensteuer

§ 4a EStG: Gewinnermittlungszeitraum und Wirtschaftsjahr

§ 4a EStG regelt, für welchen Zeitraum Land- und Forstwirte sowie Gewerbetreibende ihren Gewinn ermitteln und welchem Kalenderjahr der Gewinn bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr zugeordnet wird.

Einkommensteuer

§ 5 EStG: Gewinn bei Kaufleuten und bestimmten anderen Gewerbetreibenden

§ 5 EStG regelt die steuerliche Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich, die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz sowie wichtige Ansatzverbote und Sonderregeln für Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungsposten und übernommene Verpflichtungen.

Einkommensteuer

§ 7 EStG: Absetzung für Abnutzung und Substanzverringerung

Kompakter Überblick über lineare und degressive AfA, die besondere AfA für Elektrofahrzeuge, Gebäude-AfA, Methodenwechsel und Absetzung für Substanzverringerung.

Einkommensteuer

§ 6 EStG: Bewertung von Wirtschaftsgütern, Rückstellungen, Entnahmen und Einlagen

§ 6 EStG enthält die zentralen steuerlichen Bewertungsvorschriften für Betriebsvermögen. Die Norm regelt insbesondere Anschaffungs- und Herstellungskosten, Teilwertabschreibungen, Rückstellungen, Entnahmen und Einlagen, geringwertige Wirtschaftsgüter sowie Buchwertübertragungen.

Einkommensteuer

§ 6b EStG: Übertragung stiller Reserven bei bestimmten Anlagegütern

§ 6b EStG ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen, Gewinne aus der Veräußerung begünstigter Anlagegüter steuerneutral auf Ersatzwirtschaftsgüter zu übertragen oder zunächst in eine Rücklage einzustellen.

Einkommensteuer

§ 7a EStG: Gemeinsame Regeln für erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen

§ 7a EStG enthält gemeinsame Vorgaben für erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen, insbesondere zu nachträglichen Kosten, Anzahlungen, Mindest-AfA, Kumulationsverbot, Beteiligtenfällen, Aufzeichnungen und der AfA nach Ablauf des Begünstigungszeitraums.

Einkommensteuer

§ 7b EStG: Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau

Für neue Mietwohnungen können im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden drei Jahren bis zu 5 % Sonderabschreibung jährlich neben der regulären Gebäude-AfA beansprucht werden. Voraussetzung sind insbesondere ein begünstigter Bauzeitraum, die Baukostenobergrenze und eine zehnjährige entgeltliche Wohnraumvermietung.

Einkommensteuer

§ 7g EStG: Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung – aktuelle Entwicklungen 2020–2026

§ 7g EStG fördert kleine und mittlere Betriebe: Bis zu 50 % geplanter Anschaffungs- oder Herstellungskosten können vor der Investition als IAB abgezogen werden. Zusätzlich sind für begünstigte Wirtschaftsgüter Sonderabschreibungen von insgesamt bis zu 40 % möglich.

Einkommensteuer

§ 8 EStG: Einnahmen, Sachbezüge und Zusatzleistungen

§ 8 EStG regelt, was als Einnahme gilt und wie Geldleistungen, Sachbezüge, Dienstwagen, Mahlzeiten, Gutscheine, Personalrabatte und zusätzlich zum Arbeitslohn gewährte Leistungen zu bewerten sind.

Einkommensteuer

§ 9 EStG – Werbungskosten

Werbungskosten sind beruflich oder einkunftsbezogen veranlasste Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen. § 9 EStG regelt insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, doppelte Haushaltsführung, Arbeitsmittel, Verpflegung und Ausbildungskosten.

Einkommensteuer

Auslandsreisen: Verpflegungspauschalen bei Zwischentagen und Anschlussreisen

Bei Auslandsreisen richtet sich der Pauschbetrag für Zwischentage regelmäßig nach dem Ort, den der Arbeitnehmer vor 24 Uhr Ortszeit erreicht. Schließt sich an einen Rückreisetag unmittelbar eine weitere Auswärtstätigkeit an, ist für diesen Tag nur die höhere Verpflegungspauschale zu berücksichtigen; Mahlzeitengestellungen werden tagesbezogen von der maßgebenden 24-Stunden-Pauschale gekürzt.

Einkommensteuer

Baudenkmale: § 10f-Abzugsbeträge gehen grundsätzlich nicht auf Erben über

Verstirbt der Steuerpflichtige während des zehnjährigen Abzugszeitraums nach § 10f EStG, kann der Erbe die noch nicht verbrauchten Abzugsbeträge grundsätzlich nicht fortführen – auch wenn er das Gebäude anschließend selbst bewohnt.

Einkommensteuer

Teilentgeltliche Grundstücksübertragung: Veräußerungsgewinn nach § 23 EStG

Bei einer teilentgeltlichen Grundstücksübertragung innerhalb der Zehnjahresfrist wird der Vorgang nach dem Verhältnis von Gegenleistung und Verkehrswert in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufgeteilt.

Einkommensteuer

Unterhaltsaufwendungen nach § 33a Abs. 1 EStG

Unterhaltsleistungen an gesetzlich unterhaltsberechtigte oder gleichgestellte Personen können als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein. Ab 2025 sind Geldleistungen grundsätzlich nur bei Überweisung auf ein Konto der unterstützten Person begünstigt.

Einkommensteuer

Vorsorgepauschale ab 2026 – neue Berechnung im Lohnsteuerabzug

Seit 2026 gelten neue Regeln für die Vorsorgepauschale im Lohnsteuerabzugsverfahren. Neu sind insbesondere die Berücksichtigung tatsächlicher ELStAM-Beiträge bei privat Versicherten, der Wegfall der Mindestvorsorgepauschale und ein Teilbetrag für die Arbeitslosenversicherung.

Einkommensteuer

Liquidity Mining – steuerliche Behandlung nach BMF

Beim Liquidity Mining werden virtuelle Währungen oder Token in einen Liquiditätspool eines dezentralisierten Finanzmarkt-Protokolls eingebracht. Nach der vorläufigen Verwaltungsauffassung sind die Vergütungen als laufende Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG zu behandeln; der Tausch in Pool-Token und die Rückgabe bei Beendigung sollen keine Veräußerung i. S. v. § 23 EStG darstellen, der Handel mit Token oder Governance Token dagegen schon.

Einkommensteuer

Elektromobilität: Steuerfreier Ladestrom und neue Strompreispauschale ab 2026

Das BMF regelt die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 46 EStG und die Lohnsteuer-Pauschalierung nach § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 EStG neu. Für selbst getragene häusliche Stromkosten bei betrieblichen Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen kann ab 2026 neben dem Einzelnachweis eine neue Strompreispauschale verwendet werden.

Einkommensteuer

Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung – Überblick

Praxisüberblick zu Werbungskosten nach §§ 9, 21 EStG: Vermietungsabsicht, Leerstand, verbilligte Vermietung, Erhaltungs-/Herstellungskosten, nachträgliche Werbungskosten und Miteigentum.

Arbeitnehmer

Einstellung von Arbeitnehmern

Von der Stellenausschreibung bis zum Arbeitsvertrag gelten bereits im Bewerbungsverfahren arbeitsrechtliche, betriebsverfassungsrechtliche und datenschutzrechtliche Vorgaben. Besonders wichtig sind AGG, Fragerecht, Datenschutz, Beteiligung des Betriebsrats und die Nachweispflichten nach dem NachwG.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Abgrenzung Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer

Prüfungsübersicht zur Abgrenzung von Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer: steuerpflichtiger Vorgang, persönliche Steuerpflicht, Entstehung, Bewertungsstichtag, Steuerklasse, Bereicherung, Freibeträge und Steuerermittlung.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer: Betriebliche Immobilien als Verwaltungsvermögen

Wann betrieblich genutzte oder überlassene Immobilien trotz operativer Nutzung schädliches Verwaltungsvermögen sein können – mit Fokus auf Sonderbetriebsvermögen, Betriebsaufspaltung, Teilübertragungen und Rechtsstellungswechsel nach § 13b Abs. 4 Nr. 1 ErbStG.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer: Bewertung des Betriebsvermögens

Kompakte Übersicht zur Bewertung von Einzelunternehmen, Mitunternehmeranteilen und Kapitalgesellschaftsanteilen mit dem gemeinen Wert, dem vereinfachten Ertragswertverfahren und dem Substanzwert als Mindestwert.

Erbschaftsteuer

Bewertung des Vermögens bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Lernfreundlicher Überblick über Vermögensarten, Bewertungsmaßstäbe, Grundvermögen, Betriebsvermögen, Kapitalgesellschaftsanteile und sonstiges Vermögen.

Erbschaftsteuer

Bewertung von Mitunternehmeranteilen bei Personengesellschaften (§ 97 Abs. 1a BewG)

Kompakte Praxisübersicht zur Aufteilung des gemeinen Werts eines Mitunternehmeranteils, zur Behandlung von Kapitalkonten und Sonderbetriebsvermögen sowie zu Gestaltungen beim Verwaltungsvermögen.

Erbschaftsteuer

Erbengemeinschaft: Freibetrag, Tarifermäßigung und § 35b EStG

Bei der Veräußerung eines Mitunternehmeranteils durch eine Erbengemeinschaft werden persönliche Steuervergünstigungen nicht auf Ebene der Erbengemeinschaft gewährt. Jeder Erbe beantragt sie in seiner eigenen Einkommensteuerveranlagung. § 16 Abs. 4 EStG setzt beim jeweiligen Erben grundsätzlich das vollendete 55. Lebensjahr oder dauernde Berufsunfähigkeit voraus und ist nur einmal im Leben nutzbar. § 34 Abs. 3 EStG kann für begünstigte außerordentliche Veräußerungsgewinne ebenfalls nur einmal im Leben beantragt werden. § 35b EStG kann die Einkommensteuer mindern, wenn dieselben Einkünfte bereits der Erbschaftsteuer unterlagen. Im Feststellungsverfahren wird dagegen nur der auf den jeweiligen Erben entfallende Veräußerungsgewinn festgestellt.

Erbschaftsteuer

Familienheim bei Scheidung: Steuerliche Risiken und Gestaltungsoptionen

Familienheim im Scheidungsfall: Schenkungsteuerbefreiung, Zugewinnausgleich, § 23 EStG, Grunderwerbsteuer und typische Gestaltungsfallen.

Erbschaftsteuer

Familienheim: Eigennutzung im Erbfall und Gestaltung mit Rückforderungsrechten

Steuerbefreiung des Familienheims beim Erwerb von Todes wegen, zehnjährige Selbstnutzung, Nachversteuerung und Gestaltung durch lebzeitige Übertragung mit Rückforderungsrechten.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Familienheim und vermietete Wohnimmobilien

Lernübersicht zu den Steuerbefreiungen für das Familienheim nach § 13 Abs. 1 Nr. 4b und 4c ErbStG sowie für zu Wohnzwecken vermietete Grundstücke nach § 13d ErbStG einschließlich Schuldabzug und Nachversteuerung.

Erbschaftsteuer

Familienrechtliche Grundlagen für Erbschaft- und Schenkungsteuer

Verwandtschaft, Abstammung, Adoption und Vermögensübertragungen an Minderjährige – die wichtigsten familienrechtlichen Folgen für Erbrecht und Erbschaftsteuer.

Erbschaftsteuer

Übungsklausur 1 – Erbschaftsteuer: Markus Lange / Thomas Lange

Vollständiger Erbschaftsteuerfall mit Geschäftsgrundstück, Festgeld, Zinsforderung, Aktien, Hausrat, Münzsammlung, Pkw, Nachlassverbindlichkeiten, Freibeträgen und Steuerberechnung.

Erbschaftsteuer

Übungsklausur 2 – Erbschaftsteuer: Zensi Huber

Vollständiger Erbschaftsteuerfall mit Familienheim, vermietetem Wohngrundstück, Geschäftsgrundstück, Pkw, Schuldenabzug, § 13d ErbStG und Härteausgleich.

Erbschaftsteuer

Übungsklausur 3 – Schenkungsteuer: Gregor und Viktor Wolters

Vollständiger Schenkungsteuerfall mit Mietwohngrundstück, Schuldübernahme, Bankguthaben, Pkw, Erwerbsnebenkosten, Freibetrag und Vorschenkungen nach § 14 ErbStG.

Erbschaftsteuer

Ausführliches Berechnungsschema zur Erbschaftsteuer

Vollständiges Berechnungsschema zur Erbschaftsteuer nach R E 10.1 ErbStR mit getrennter Betrachtung der einzelnen Nachlassgegenstände.

Erbschaftsteuer

Beginn der Festsetzungsfrist beim später aufgefundenen Testament

Wann beginnt die Festsetzungsfrist für die Erbschaftsteuer, wenn ein Testament erst später gefunden oder seine Wirksamkeit im Erbscheinverfahren bestritten wird?

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Gemischte Schenkung, Auflagen, Erwerbsnebenkosten und Familienwohnheim

Lernfreundliche Zusammenfassung zu gemischten Schenkungen, Leistungs-, Nutzungs- und Duldungsauflagen, Bereicherungsermittlung, Abzugsbeschränkungen, Erwerbsnebenkosten sowie der Steuerbefreiung für das Familienwohnheim unter Ehegatten/Lebenspartnern.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Bedarfsbewertung von Grundbesitz und Versorgungsfreibetrag

Kompaktwissen zur gesonderten Feststellung von Grundbesitzwerten, Bewertungsverfahren, Öffnungsklausel nach § 198 BewG sowie zur Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs und zum Versorgungsfreibetrag nach § 17 ErbStG.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Steuerbefreiungen für Grundbesitz: Familienheim und Wohnvermietung

Lernübersicht zu den Grundstücksbefreiungen nach § 13 Abs. 1 Nr. 4a bis 4c und § 13d ErbStG: begünstigte Personen, Selbstnutzung, Zehnjahresfrist, 200-qm-Grenze, Erbauseinandersetzung und Schuldabzug.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuererklärung bei mehreren Erben – verweigerte Mitwirkung eines Miterben

Wenn ein Miterbe die Unterschrift unter die gemeinsame Erbschaftsteuererklärung verweigert, sollte der andere Miterbe fristgerecht eine eigene Einzelsteuererklärung nach § 31 Abs. 1 ErbStG abgeben.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Nachlassverbindlichkeiten, Steuerschulden und Abzugsbeschränkungen

Lernfreundliche Zusammenfassung zu Erblasserschulden, Erbfallschulden, Erbfallkosten, privaten Steuerschulden und Steuererstattungsansprüchen sowie den Abzugsbeschränkungen nach § 10 Abs. 6 ErbStG – mit ausführlichem Beispiel.

Erbschaftsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer – Systematik und Berechnung kompakt

Kompakter Klausurüberblick zu steuerpflichtigen Vorgängen, persönlicher Steuerpflicht, Stichtag, Bewertung, Freibeträgen und Steuerberechnung.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer – Sachliche Steuerbefreiungen für Hausrat und bewegliche Gegenstände

Lernübersicht zu den Freibeträgen nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG für Hausrat und andere bewegliche Gegenstände, zu Ausschlusstatbeständen sowie zum Zusammenhang mit dem Schuldenabzug nach § 10 ErbStG.

Erbschaftsteuer

Schenkungen unter Lebenden – Lösungsaufbau nach ErbStG

Prüfungsorientierter Lösungsaufbau für Schenkungen unter Lebenden nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG mit Bewertung, Gegenleistungen, Freibetrag und Härteausgleich.

Erbschaftsteuer

Steuerstrafrechtliche Risiken bei Schenkungen zwischen Ehegatten

Kompakter Praxisüberblick zu ehebedingten Zuwendungen, Gemeinschaftskonten, Darlehen, Anzeigepflichten, Steuerhinterziehung, Güterstandsschaukel und Dokumentation.

Umsatzsteuer

Unternehmereigenschaft im Umsatzsteuerrecht – kompakt

Kompakte Übersicht zu Unternehmerfähigkeit, nachhaltiger Tätigkeit, Selbständigkeit, Erbfall, Grundstücksgemeinschaften, Strohmann, Arbeitsgemeinschaften und Kapitalgesellschaften nach § 2 UStG.

Erbschaftsteuer

Gewillkürte Erbfolge: Erbfall, Vermächtnis und Pflichtteilsanspruch

Kompaktes Prüfungsschema zur Erbschaftsteuer bei Testament/Erbvertrag, Vermächtnis und geltend gemachtem Pflichtteilsanspruch.

Erbschaftsteuer

Beispiel: Pflichtteilsanspruch und korrespondierende Besteuerung

Klausurbeispiel zur Geltendmachung eines Pflichtteils: Besteuerung beim Pflichtteilsberechtigten und Abzug als Nachlassverbindlichkeit beim Alleinerben.

Erbschaftsteuer

Vertrag zugunsten Dritter: Lebensversicherung im Erbfall

Kompakte Abgrenzung, wann eine Lebensversicherung als Vertrag zugunsten Dritter direkt beim Bezugsberechtigten oder als Nachlass beim Erben besteuert wird.

Einkommensteuer

Gebäudeaufwendungen: Erhaltungsaufwand, AK, HK oder anschaffungsnahe HK?

Kompakter Überblick zum BMF-Schreiben vom 26.01.2026 über die Abgrenzung von sofort abziehbarem Erhaltungsaufwand, Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie anschaffungsnahen Herstellungskosten nach § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG.

Einkommensteuer

Betriebsaufspaltung: sachliche und personelle Verflechtung

Kompakter Überblick zu Voraussetzungen, Formen und wichtigsten Rechtsfolgen der Betriebsaufspaltung zwischen Besitz- und Betriebsunternehmen.

Einkommensteuer

Ausfall von Gesellschafterdarlehen und Finanzierungshilfen nach § 17 EStG

Wann Darlehensausfälle und Finanzierungshilfen eines Gesellschafters zu nachträglichen Anschaffungskosten nach § 17 Abs. 2a EStG führen und wann § 20 Abs. 2 EStG greift.

Einnahmen-Überschussrechnung

Einnahmen-Überschussrechnung: Bewertung und Abschreibung von Anlagevermögen

Praxisleitfaden für EÜR-Abschlussarbeiten: Anlagevermögen prüfen, AfA bestimmen, Anlagenverzeichnis fortführen, Abschreibungen und Abgänge erfassen sowie IAB und Sonderabschreibungen beurteilen.

Einnahmen-Überschussrechnung

Einnahmen-Überschussrechnung: Privatnutzung von Waren, Kfz und Telefon

Abschlussarbeiten in der EÜR: private Warenentnahmen, private Telefonnutzung und private Kfz-Nutzung bei Unternehmern und Arbeitnehmern - mit Berechnungsschemata, Buchungssätzen (SKR03/SKR04) und Zeilen der Anlage EÜR.

Gewerbesteuer

Gewerbesteueranrechnung: Steuerermäßigung bei gewerblichen Einkünften

Kompakter Überblick zur Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer nach § 35 EStG – mit Anwendungsbereich, drei Begrenzungen, Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Verfahrensfragen.

Gewerbesteuer

Einheitlicher Gewerbebetrieb oder mehrere Betriebe nach Hinzuerwerb?

Der BFH konkretisiert, wann mehrere gewerbliche Tätigkeiten eines Einzelunternehmers nach dem Hinzuerwerb eines Betriebs gewerbesteuerlich als ein einheitlicher Betrieb oder als mehrere selbständige Betriebe zu behandeln sind.

Gewerbesteuer

§ 1 GewStG: Grundlagen, Erhebung und Verfahren der Gewerbesteuer

Kompakter Überblick zu Objektsteuercharakter, Gemeindesteuer, Mindesthebesatz, Verhältnis zu EStG und verfahrensrechtlichen Grundlagen der Gewerbesteuer.

Körperschaftsteuer

Verdeckte Einlage: Folgen bei GmbH und Gesellschafter

Eine verdeckte Einlage liegt vor, wenn ein Gesellschafter oder eine nahestehende Person der GmbH aus gesellschaftsrechtlichen Gründen einen bilanzierungsfähigen Vermögensvorteil unentgeltlich oder verbilligt zuwendet. Sie darf das Einkommen der GmbH grundsätzlich nicht erhöhen und führt regelmäßig zu einem Zugang im steuerlichen Einlagekonto.

Grunderwerbsteuer

Aktuelle Entwicklung in der Grunderwerbsteuer 2026: Praxisrelevante Rechtsprechung

Überblick über aktuelle Rechtsprechung zu Behaltensfristen, Konzernklausel, einheitlichem Erwerbsgegenstand, Nutzungsrechten und Rückabwicklung nach § 16 GrEStG.

Grunderwerbsteuer

Grunderwerbsteuerbefreiung bei Erwerb von nahen Angehörigen

Grundstücksübertragungen zwischen Verwandten in gerader Linie können auch über Personengesellschaften begünstigt sein. Eine spätere Anteilsminderung innerhalb der zehnjährigen Sperrfrist kann die Steuerbefreiung jedoch anteilig rückwirkend entfallen lassen.

Grundstücke

Teilgewinnrealisierung bei langfristiger Fertigung und Bauverträgen

Kompakter Praxisleitfaden zur Gewinnrealisierung bei Teilleistungen, Abschlagszahlungen, Teilabnahmen und langfristigen Werk- und Bauverträgen.

Grundstücke

Grundstücksverkäufe: Umsatzsteuer, Option und Vorsteuerberichtigung

Kompaktüberblick zu § 4 Nr. 9a UStG, Option nach § 9 UStG, Reverse Charge nach § 13b UStG sowie Vorsteuerabzug und Berichtigung nach §§ 15, 15a UStG.

Grundstücke

Unfertige Bauleistungen: Bilanzierung, Bewertung und Gewinnrealisierung

Praxisüberblick zur Bilanzierung unfertiger Bauleistungen auf eigenen und fremden Grundstücken, wirtschaftlichem Eigentum, Forderungsrealisierung und Bewertungsfragen.

Herstellungskosten

Herstellungskosten: Begriff, Umfang, Aktivierung und Abgrenzung

Herstellungskosten erfassen Aufwendungen für die Herstellung, Erweiterung oder wesentliche Verbesserung eines Vermögensgegenstands. Der Beitrag erklärt Abgrenzung, Aktivierungspflichten und -wahlrechte, anschaffungsnahe Herstellungskosten, Gemeinkosten, Fremdkapitalzinsen sowie Besonderheiten bei immateriellen Vermögensgegenständen.

IFRS

IFRS – Internationalisierung der Rechnungslegung

Warum IFRS für Konzerne wichtig sind, wie sie sich zum HGB verhalten und welche Perspektiven es für Einzelabschluss, Steuerbilanz und SME gibt.

Jahresabschluss

Der Anhang im Jahresabschluss der GmbH und GmbH & Co. KG

Kompakter Überblick über zentrale Anhangangaben nach HGB, ergänzende Pflichten der GmbH & Co. KG, aktuelle Änderungen und Schutzklauseln nach § 286 HGB.

Jahresabschluss

Bilanzierung von geleisteten und erhaltenen Anzahlungen

Praxisübersicht zu Ansatz, Ausweis und Bewertung geleisteter und erhaltener Anzahlungen sowie zu den Besonderheiten bei EÜR und Umsatzsteuer.

Jahresabschluss

Jahresabschluss nach HGB: Überblick

Bestandteile, Rechtsgrundlagen, Größenklassen, Aufstellungsfristen und Erleichterungen des handelsrechtlichen Einzelabschlusses.

Jahresabschluss

Immaterielle Vermögensgegenstände: Erwerb, Eigenentwicklung und Auftragsforschung

Bilanzierung entgeltlich erworbener und selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sowie Abgrenzung von Auftragsforschung, Anzahlungen und Rückforderungsansprüchen.

Kfz

Dienstwagen: 1-%-Regelung

Bewertung der privaten Dienstwagennutzung, Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte, Nutzungsentgelte sowie Besonderheiten für Elektro- und Hybridfahrzeuge.

Kfz

Kfz-Steuer: Antrieb, Fahrzeugart & Fahrzeugdaten

Kompaktüberblick zur Kfz-Steuer bei Hybrid-, Elektro- und Wankelfahrzeugen sowie zu Antriebsart, Erstzulassung, Hubraum, CO₂-Wert und Saisonkennzeichen.

Körperschaftsteuer

Ausgegebene Darlehen im Fokus der Betriebsprüfung

Gewinnminderungen aus Darlehen an wesentlich beteiligte Kapitalgesellschaften können nach § 8b Abs. 3 S. 4 ff. KStG außerbilanziell hinzugerechnet werden. Entscheidend sind Beteiligungsquote, Zeitpunkt der Beteiligung, Fremdüblichkeit und mögliche mittelbare Beteiligungen.

Körperschaftsteuer

Familienstiftung: Freibetrag nach § 24 KStG

Der Freibetrag nach § 24 Satz 1 KStG beträgt bis zu 5.000 Euro. Bei Familienstiftungen ist der Ausschluss nach § 24 Satz 2 Nr. 1 KStG nicht allein deshalb erfüllt, weil die Stiftung Leistungen an Destinatäre erbringen kann: typische Stiftungsleistungen können vielmehr unter § 20 Abs. 1 Nr. 9 EStG fallen. Entscheidend ist deshalb die konkrete rechtliche Einordnung der Leistungen.

Körperschaftsteuer

Familienstiftung: Kapitalerträge, Satzungsaufwand und Steueranrechnung

Vermögensverwaltende Familienstiftungen können Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielen. Satzungszweckaufwendungen sind grundsätzlich nicht abziehbar; bei Kapitalvermögen gilt das Werbungskostenregime des § 20 Abs. 9 EStG. Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag werden bei Vorliegen der Voraussetzungen angerechnet.

Körperschaftsteuer

GmbH und GmbHs: Was ist steuerrechtlich zu beachten?

Bei einer GmbH sind insbesondere Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Geschäftsführervergütung, verdeckte Gewinnausschüttungen, Ausschüttungen, Verlustnutzung, Jahresabschluss und steuerliche Erklärungspflichten zu beachten.

Körperschaftsteuer

Streubesitzdividenden: 10-%-Grenze und unterjähriger Beteiligungserwerb

Dividenden an Kapitalgesellschaften sind nach § 8b KStG grundsätzlich zu 95 % steuerfrei. Bei Beteiligungen unter 10 % zu Jahresbeginn greift jedoch die Streubesitzregel. Streit besteht insbesondere bei mehreren unterjährigen Anteilserwerben.

Körperschaftsteuer

VGA: Anscheinsbeweis für Privatnutzung eines betrieblichen Pkw (BFH)

Bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer spricht der Anscheinsbeweis für die tatsächliche Privatnutzung eines ihm zur Nutzung überlassenen betrieblichen Pkw. Eine unbefugte Privatnutzung führt zur vGA und nicht zu Arbeitslohn. Die einschränkende Dienstwagen-Rechtsprechung für Arbeitnehmer ist nicht übertragbar.

Körperschaftsteuer

Verdeckte Gewinnausschüttung und Gewerbesteuer bei Pflegeeinrichtungen

Das FG Niedersachsen behandelt eine vGA aus der privaten Pkw-Nutzung eines Gesellschafter-Geschäftsführers als Gewinnverwendung und verneint insoweit einen gewerbesteuerpflichtigen Ertrag. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig geklärt; beim BFH ist die Revision VII R 25/25 anhängig.

Kommanditgesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG) – Kommanditist, Haftung und Besteuerung

Kompakter Praxisüberblick zur KG: Stellung von Komplementär und Kommanditist, Haftung, Mitunternehmerschaft, Sondervergütungen, § 15a EStG, Feststellung und Umsatzsteuer.

Lohnsteuer

Abfindung: Pfändung und Pfändungsschutz nach § 850i ZPO

Abfindungen gleichen Nachteile aus der Beendigung eines Dienstverhältnisses aus. Pfändungsrechtlich sind sie grundsätzlich als einmalige Einkünfte gesondert zu betrachten; Schutz entsteht nicht automatisch, sondern kann auf Antrag nach § 850i ZPO gerichtlich angeordnet werden.

Lohnsteuer

Aktivrente ab 2026: bis 2.000 EUR Arbeitslohn monatlich steuerfrei

Seit 2026 können Beschäftigte nach Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze bis zu 2.000 EUR Arbeitslohn pro Monat steuerfrei erhalten. Voraussetzung ist eine begünstigte nichtselbstständige Beschäftigung, für die der Arbeitgeber Rentenversicherungsbeiträge oder vergleichbare Beiträge entrichten muss.

Lohnsteuer

Arbeitgeberdarlehen: Abgrenzung, Tilgung und Insolvenz

Praxisüberblick zu Arbeitgeberdarlehen, Abgrenzung zum Lohnvorschuss, Tilgung aus pfändbarem Einkommen und Besonderheiten im Insolvenzverfahren.

Lohnsteuer

Arbeitnehmersparzulage

Staatliche Förderung vermögenswirksamer Leistungen bei Einhaltung der Einkommensgrenzen; die Zulage ist steuer- und sozialversicherungsfrei.

Lohnsteuer

Arbeitslohn-ABC

Kompakter Praxisüberblick zur Abgrenzung von steuerpflichtigem Arbeitslohn, steuerfreien Arbeitgeberleistungen und nicht steuerbaren Vorteilen.

Lohnsteuer

Aufmerksamkeiten im Lohnsteuerrecht

Steuerfreie Sachzuwendungen aus persönlichem Anlass bis 60 € brutto sowie Arbeitsessen und Getränke im überwiegenden betrieblichen Interesse.

Lohnsteuer

Aufwandsentschädigung (abgabenfrei) (x)

Praxisbeitrag zu echten Aufwandsentschädigungen, Auslagenersatz, Abgabenfreiheit und der pfändungsrechtlichen Abgrenzung zu Arbeitsentgelt.

Lohnsteuer

Auslandsaufenthalt: lohnsteuerrechtliche Folgen

Besteuerung von Arbeitslohn bei Auslandseinsätzen: Steuerpflicht, DBA, 183-Tage-Regel, Nachweise, Grenzgänger und Lohnsteuerabzug.

Lohnsteuer

Lohnsteuer-Außenprüfung

Kompakter Praxisleitfaden zu Prüfungsanordnung, Vorbereitung, Datenzugriff, typischen Prüffeldern sowie Haftung und Nachversteuerung.

Lohnsteuer

Betriebliche Altersversorgung (bAV) in der globalen Arbeitswelt

Die klassische deutsche bAV ist auf langfristige Beschäftigung im deutschen Rechtskreis zugeschnitten. Internationale Wechsel, Entsendungen, Teilzeit und Auszeiten erhöhen Portabilitäts-, Steuer-, Sozialversicherungs- und Payroll-Risiken. Moderne Konzepte setzen auf digitale Prozesse, flexible Beiträge und je nach Mobilitätsprofil auf deutsche, europäische oder internationale Vorsorgestrukturen.

Lohnsteuer

Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM)

ELStAM steuern den laufenden Lohnsteuerabzug. Arbeitgeber müssen die elektronisch bereitgestellten Merkmale abrufen, anwenden und Änderungen berücksichtigen. Bei fehlenden oder gesperrten ELStAM gilt regelmäßig Steuerklasse VI; für technische Störungen bestehen begrenzte Übergangsregeln.

Lohnsteuer

Fälligkeit von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen

Fälligkeit, Zahlungsschonfrist, Säumniszuschläge und Stundung bei Lohnsteuer und Gesamtsozialversicherungsbeiträgen im direkten Vergleich.

Lohnsteuer

GKV-Reform: Wichtige Änderungen ab 2027 und 2028

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bringt höhere Beitragsbelastungen bei der Beitragsbemessungsgrenze und gewerblichen Minijobs ab 2027 sowie einen Beitragszuschlag für bestimmte familienversicherte Ehegatten und Lebenspartner ab 2028.

Lohnsteuer

Lohn- und Gehaltsabrechnung

Praxisüberblick von der Bruttoermittlung über Lohnsteuer und Sozialversicherung bis zu Abrechnung, Meldungen, Zahlung und Aufbewahrung.

Lohnsteuer

Lohnsteuerbescheinigung: Erstellung, Korrektur und Inhalt

Praxisüberblick zur elektronischen Erstellung, Übermittlung, Berichtigung und Stornierung der Lohnsteuerbescheinigung sowie zu den wichtigsten Bescheinigungsfeldern.

Lohnsteuer

Minijob: Arbeitsrechtliche Rechte und Pflichten

Kompakter Überblick zu Gleichbehandlung, Mindestlohn, Arbeitszeit, Entgeltfortzahlung, Urlaub, Überstunden, Mutterschutz, Elternzeit und Kündigungsschutz bei geringfügiger Beschäftigung.

Lohnsteuer

Minijob: Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung

Pauschalbeiträge bei geringfügig entlohnten Beschäftigungen: Beitragssätze, Voraussetzungen, Sonderfälle, Mindestbeitrag und Abführung.

Lohnsteuer

Lohnsteuer aktuell: Minijob-Urlaub, E-Mobilität und Entgelttransparenz

Kompaktüberblick zu Urlaubsansprüchen von Minijobbern, steuerbegünstigtem Laden von E-Fahrzeugen und den Vorgaben der EU-Entgelttransparenzrichtlinie.

Lohnsteuer

Steuerklassen I bis VI – Überblick, Vorteile und Unterschiede

Kompakte grafische Übersicht zu den Steuerklassen I bis VI: Für wen gilt welche Steuerklasse, welche Kombinationen sind bei Ehegatten möglich und welche Besonderheiten gelten bei Alleinerziehenden und weiteren Beschäftigungen?

Lohnsteuer

Vorsorgepauschale: gesetzlich krankenversicherte DO-Angestellte ab 2026

Ab 1. Januar 2026 ist im Lohnsteuerabzug bei gesetzlich krankenversicherten Dienstordnungsangestellten grundsätzlich ein typisierter Arbeitnehmeranteil zur Krankenversicherung anzusetzen, sofern tatsächlich Beiträge zur inländischen GKV geleistet werden.

Lohnsteuer

Vorsorgepauschale 2026: Mindestbetrag entfällt, PKV-/PPV-Beiträge werden ELStAM

Ab 2026 entfällt die Mindestvorsorgepauschale. Gleichzeitig werden Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegepflichtversicherung elektronisch als ELStAM bereitgestellt. Fehlende Werte, Widersprüche, Sperrungen und spätere Korrekturen können den laufenden Lohnsteuerabzug deutlich verändern.

Arbeitnehmer

Minderjährige Arbeitnehmer

Bei Arbeitnehmern unter 18 Jahren sind neben der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters insbesondere die Schutzvorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten. Für Kinder und Jugendliche gelten unterschiedliche Beschäftigungsgrenzen; auch bei Kündigungen bestehen Besonderheiten.

Körperschaftsteuer

Optionsmodell zur Körperschaftsteuer nach § 1a KStG

Personengesellschaft bleibt zivilrechtlich Personengesellschaft, wird ertragsteuerlich auf Antrag wie eine Kapitalgesellschaft behandelt.

Personengesellschaften

Bilanzierung von Beteiligungen an Personengesellschaften

Kompakter Praxisüberblick zu Ansatz, Bewertung, Gewinnvereinnahmung, Vermögensauskehrungen und latenten Steuern nach HGB sowie IDW RS FAB 18.

Personengesellschaften

GmbH & Co. KG: Rechtsform und steuerliche Grundlagen

Eine GmbH & Co. KG ist eine Kommanditgesellschaft, bei der die persönlich haftende Gesellschafterin eine GmbH ist. Steuerlich bleibt sie grundsätzlich eine Personengesellschaft; die Gewinne werden den Gesellschaftern zugerechnet.

Personengesellschaften

Personengesellschaften: Was ist steuerlich zu beachten?

Bei Personengesellschaften sind insbesondere Mitunternehmerschaft, Gewinnzurechnung, Sondervergütungen, Sonderbetriebsvermögen, Gewerbesteuer und die gesonderte und einheitliche Feststellung zu beachten.

Personengesellschaften

Sonderbetriebsvermögen bei Personengesellschaften – Darstellung anhand von Beispielsfällen

Zum steuerlichen Betriebsvermögen einer Mitunternehmerschaft können neben dem Gesamthandsvermögen auch Wirtschaftsgüter und Schulden eines Gesellschafters gehören. Der Beitrag erklärt Mitunternehmereigenschaft, Sonderbetriebsvermögen I und II sowie Sonderbetriebseinnahmen und Sonderbetriebsausgaben anhand praxisnaher Fälle.

Allgemeines Steuerrecht

Vergleich: GmbH und Personengesellschaft – steuerliche Unterschiede

Eine GmbH ist selbst Steuersubjekt und zahlt Körperschaftsteuer; bei einer Personengesellschaft wird der Gewinn grundsätzlich den Gesellschaftern zugerechnet und dort mit Einkommen- oder Körperschaftsteuer besteuert. Weitere Unterschiede bestehen bei Gewerbesteuer, Entnahmen und Ausschüttungen, Sondervergütungen, Sonderbetriebsvermögen, Verlustnutzung und der Behandlung von Verträgen mit Gesellschaftern.

Sozialversicherung

Betriebsprüfung in der Sozialversicherung

Prüfung der Arbeitgeber durch die Deutsche Rentenversicherung: Prüfungsrhythmus, euBP, Unterlagen, Schwerpunkte und typische Risiken.

Sozialversicherung

Künstlersozialabgabe 2027: Abgabesatz soll auf 5,0 % steigen

Aktueller Überblick zur geplanten Erhöhung der Künstlersozialabgabe von 4,9 % auf 5,0 % im Jahr 2027, zur Finanzierung der Künstlersozialversicherung und zur Bemessungsgrundlage.

Sozialversicherung

Geringfügige Beschäftigung: Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ab 1.7.2026 einmalig widerrufbar

Minijobber können eine bestehende Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ab dem 1. Juli 2026 einmalig für die Zukunft aufheben.

Sozialversicherung

Sozialversicherungsrechtliche Prüf- und Hinweispflichten im Lohnmandat

Ein Steuerberater muss im Lohnbuchhaltungsmandat den Sozialversicherungsstatus eines Geschäftsführers nicht eigenständig prüfen, bei Zweifeln aber auf das Risiko und weiteren Beratungsbedarf hinweisen.

Sozialversicherung

Unfallversicherung im Homeoffice: Wege zum Mittagessen

Wann Wege zum Essen in der Mittagspause bei Homeoffice oder mobilem Arbeiten gesetzlich unfallversichert sind – mit den aktuellen Entscheidungen des Hessischen LSG aus 2026.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Grundstücksumsätze: Vermietung, Steuerbefreiung, Option und Beherbergung

Praxiswissen zu § 4 Nr. 12 UStG: Grundstücksvermietung, Nebenleistungen, gemischte Verträge, Ausschlüsse, Mietvertragsauflösung, Option nach § 9 UStG und Beherbergungsleistungen.

Umsatzsteuer

Rechnung bei steuerbefreiten Umsätzen: Hinweis auf die Steuerbefreiung

Nach § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 8 UStG muss eine Rechnung bei einer Steuerbefreiung einen Hinweis enthalten, aus dem der Grund der Steuerbefreiung erkennbar ist; die genaue gesetzliche Vorschrift muss nicht genannt werden.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Anzahlungen und Vorauszahlungen

Vorsteuerabzug aus geleisteten Anzahlungen, Steuerentstehung bei erhaltenen Anzahlungen und Anforderungen an Anzahlungsrechnungen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Bemessungsgrundlage: Entgelt, durchlaufende Posten und Sonderfälle

Systematik des § 10 UStG zu Entgelt, Nebenkosten, abgekürztem Zahlungsweg, Fremdwährung, durchlaufenden Posten, Entgelt von dritter Seite, Gesamtverkaufspreisen und Sonderfällen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Bemessungsgrundlage, Entgeltminderungen und § 17 UStG

Praxiswissen zu Entgeltbestandteilen, Pfand und Rücklieferung, Skonto, Uneinbringlichkeit, Rückzahlung, Anzahlungen, Schadensersatz und Berichtigungen nach § 17 UStG.

Umsatzsteuer

Beschränkung des Vorsteuerabzugs: geringe Ursache – große Wirkung

Kompakter Praxisüberblick zu § 15 UStG: Bewirtung, steuerfreie Ausgangsumsätze, gemischt genutzte Grundstücke, Auslandsumsätze und Vorsteuerberichtigung bei späterer Nutzungsänderung.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Dienstleistungen EU/Drittland: B2C, Beförderung und E-Commerce

Leistungsort bei B2C-Dienstleistungen, Personen- und Güterbeförderung, Beförderungsmittelvermietung, Tätigkeits- und Vermittlungsleistungen, Katalogleistungen, elektronischen Leistungen und Drittlandsnutzung.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Dienstleistungen EU/Drittland: Leistungsort in Ausnahmefällen

Leistungsort bei Grundstücksleistungen, Vermietung von Beförderungsmitteln, Veranstaltungen, Messen, Restaurationsleistungen, Eintrittsberechtigungen und Drittlandsfällen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Dienstleistungen EU/Drittland: Reverse Charge, ZM und Rechnungslegung

Praxiswissen zu grenzüberschreitenden Dienstleistungen, § 3a UStG, Reverse Charge, Zusammenfassender Meldung, § 18b UStG und besonderen Rechnungspflichten.

Umsatzsteuer

E-Rechnung nach § 14 UStG: Pflicht, Ausnahmen und Zustimmung

UStAE 14.1 Abs. 6–8 grenzt die Pflicht zur E-Rechnung insbesondere danach ab, ob Leistungen zwischen inländischen Unternehmern für das Unternehmen ausgeführt werden, und nennt wichtige Ausnahmen sowie die Fälle, in denen für eine elektronische Rechnung die Zustimmung des Empfängers erforderlich ist.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Entgeltminderungen, Zuschüsse, Tausch und Sonderfälle

Praxisüberblick zu § 17 UStG, Umtausch, Mängelbeseitigung, Rabatten/Bonussystemen, echten und unechten Zuschüssen, Entgelt von dritter Seite sowie Tausch und tauschähnlichen Umsätzen.

Umsatzsteuer

Factoring & Re-Factoring: stille Zession als Vorsteuerfalle

FG Düsseldorf: Entscheidend ist der tatsächliche Forderungseinzug. Bleibt der Einzug beim Forderungsverkäufer, kann statt einer steuerpflichtigen Factoringleistung ein steuerfreies Forderungsgeschäft nach § 4 Nr. 8 Buchst. c UStG vorliegen – mit möglicher Vorsteuerkürzung.

Umsatzsteuer

Gründungskosten und Vorsteuerabzug – kompakt

Vorsteuer aus Gründungskosten kann bereits vor den ersten Umsätzen abziehbar sein, wenn eine ernsthafte und nachweisbare unternehmerische Tätigkeit mit vorsteuerunschädlichen Ausgangsumsätzen beabsichtigt ist. Entscheidend sind Unternehmereigenschaft, Leistungsempfänger, Zuordnung, Rechnung und geplante Verwendung.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Grundstücksumsätze: Geschäftsveräußerung, Steuerbefreiung, Option und Vermietung

Praxiswissen zu Grundstücksumsätzen: GiG, § 4 Nr. 9a UStG, Grundstücksbegriff, Option nach § 9 UStG, § 13b UStG sowie Vermietung und Verpachtung nach § 4 Nr. 12a UStG.

Umsatzsteuer

Immobilienverkauf: Vorsteuerabzug, Option und § 15a UStG

Voraussetzungen und Auswirkungen des Vorsteuerabzugs bei Immobilien, insbesondere bei Option zur Umsatzsteuer, geänderter Verwendungsabsicht, Leerstand, Veräußerung und Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG; die bereitgestellte Quelle bezieht zudem Beraterkosten ausdrücklich in die Prüfung ein.

Umsatzsteuer

Innergemeinschaftliche Lieferung: Nachweis und Mehrzweckgutschein

Praxisüberblick zum Beleg- und Buchnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen sowie zur Ermittlung der Vergütung bei Mehrzweckgutscheinen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Innergemeinschaftliche Reihengeschäfte

Prüfung von Reihengeschäften im EU-Binnenmarkt: Zuordnung der Warenbewegung, bewegte und ruhende Lieferung, Zwischenhändler, USt-IdNr., innergemeinschaftliche Lieferung und Erwerb sowie Registrierungsfolgen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Innergemeinschaftlicher Erwerb: Sonderfälle, Erwerbsschwelle und USt-IdNr.

Praxisüberblick zu § 3d UStG, Verwendung einer abweichenden USt-IdNr., Vorsteuerabzug, Werklieferungen, Treibstoff, Differenzbesteuerung und Erwerbsschwelle.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft (§ 25b UStG)

Voraussetzungen, Rechtsfolgen, Rechnung, Steuerschuldnerschaft, ZM und Erklärungspflichten beim innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäft.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG

Aktueller Überblick ab 2025: Umsatzgrenzen, Gesamtumsatz, Rechtsfolgen, Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung und Vorsteuerkorrektur beim Wechsel der Besteuerungsform.

Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung ab 2025: Nachträglichen Vorsteuerabzug beachten

Seit 2025 kann das Überschreiten der Umsatzgrenze unterjährig zur Regelbesteuerung führen. Dabei ist auch ein nachträglicher Vorsteuerabzug nach § 15a UStG zu prüfen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliche Organschaft bei Betriebsaufspaltung

Voraussetzungen, Rechtsfolgen und Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft – insbesondere bei Besitz- und Betriebsgesellschaft.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Personengesellschaften, Gesellschafter und Einlagen

Kompaktüberblick zu Gesellschaft und Gesellschafter als getrennte Umsatzsteuersubjekte, Gründung, Bar- und Sacheinlagen, Vorsteuerabzug sowie Ausscheiden und Abfindung.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Personengesellschaften: Unternehmereigenschaft und Leistungsbeziehungen

Praxiswissen zu Gesellschaft und Gesellschafter, Sonderentgelt, GmbH & Co. KG, Haftungsvergütung, Organschaft, Leistungen an Gesellschafter und Pkw-Überlassung.

Umsatzsteuer

Prüfungsschema für die Umsatzsteuer (Übersicht)

Wörtlich übernommenes Prüfungsschema zur systematischen Bearbeitung umsatzsteuerlicher Fälle – von Unternehmereigenschaft und Steuerbarkeit bis Vorsteuerabzug und Zahllast.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – EU-Reihengeschäfte und innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft

Prüfung von bewegter und ruhender Lieferung, innergemeinschaftlichem Erwerb, Registrierung im EU-Ausland und Vereinfachung nach § 25b UStG.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – § 13b UStG: Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (Reverse Charge)

Prüfungsschema und Praxiswissen zu § 13b UStG: Leistungstatbestände, Empfängerqualifikation, Vereinfachungsregel, Rechnung, Vorsteuer, Energie, Grundstücke, Bau- und Gebäudereinigungsleistungen.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Sonstige Leistungen, Leistungsort und Fernverkauf

Kompaktwissen zur Abgrenzung von Lieferung und sonstiger Leistung, einheitlichen Leistungen, Leistungszeitpunkt, grenzüberschreitenden B2B-Leistungen und innergemeinschaftlichem Fernverkauf.

Umsatzsteuer

Reverse Charge ab 1.7.2028: ViDA erweitert die Steuerschuldnerschaft bei Inbound-Lieferungen

Ab 1.7.2028 wird Art. 194 MwStSystRL teilweise verpflichtend: Bei in Deutschland steuerbaren B2B-Umsätzen eines hier weder ansässigen noch umsatzsteuerlich registrierten Unternehmers soll grundsätzlich der in Deutschland erfasste Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schulden. Deutschland muss dafür insbesondere § 13b UStG auf weitere Lieferungen ausweiten.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Unternehmensumfang, Vermittlung und Kommissionsgeschäfte

Kompaktüberblick zu Unternehmenseinheit, Grund-, Neben- und Hilfsgeschäften, Beginn und Ende der Unternehmereigenschaft sowie Vermittlungs-, Verkaufs- und Leistungskommission.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliches Unternehmensvermögen: Entnahmen und Einlagen

Kompaktüberblick zu Zuordnung, 10-%-Grenze, Vorsteuerabzug, unentgeltlichen Wertabgaben, Bemessungsgrundlage und fehlender Einlagenentsteuerung.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Vorsteuer: Zuordnung, Prognose, Anzahlungen und Abzugsbeschränkungen

Prüfungswissen zum Vorsteuerabzug: Verwendungsprognose, Zuordnungsentscheidung, Anzahlungen, Geschenke/Bewirtung, teilunternehmerische Grundstücke und § 15 Abs. 2 UStG.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Vorsteuer: Zuordnung, Zuordnungsschlüssel und Prognose

Prüfungswissen zur Zuordnung gemischt genutzter Gegenstände, 10-%-Grenze, Gebäuden, Photovoltaik, nachträglichen Herstellungskosten und Prognosezeitraum.

Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug und unentgeltliche Wertabgabe – geänderte Verwaltungsauffassung 2026

Bei Änderungen des Nutzungsverhältnisses zwischen unternehmerischem Bereich und nichtwirtschaftlicher Tätigkeit im engeren Sinne ist nach neuer Verwaltungsauffassung grundsätzlich keine unentgeltliche Wertabgabe mehr anzunehmen. Stattdessen ist eine Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG unter Beachtung des § 44 UStDV zu prüfen.

Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug trotz verspäteter Rechnung – EuG-Urteil T-689/24

Das EuG hält einen Vorsteuerabzug für den Zeitraum der Leistung für möglich, wenn die Rechnung erst im Folgemonat, aber noch vor Abgabe der betreffenden Steuererklärung vorliegt. Das Urteil wird jedoch im Verfahren C-167/26 RX überprüft.

Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug: Rechnung, Nachweis, Leistungszeitpunkt und Rechnungsaussteller

Ein Vorsteuerabzug kann nicht gänzlich ohne Rechnung geltend gemacht werden. Die vorgelegten Beweismittel müssen die Voraussetzungen leicht und zweifelsfrei feststellen lassen; Zweifel und Unklarheiten wirken zu Lasten des Unternehmers.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Vorsteuerabzug: Voraussetzungen, Leistung für das Unternehmen und Zuordnung

Prüfungsschema zum Vorsteuerabzug nach § 15 UStG: gesetzlich geschuldete Steuer, ordnungsgemäße Rechnung, Leistungsempfänger, Unternehmensbezug, teilunternehmerische Verwendung und Zuordnungsregeln.

Umsatzsteuer

Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG – die wichtigsten Anwendungsfälle

Kompakter Praxisüberblick zu Verwendungsänderungen, Berichtigungszeiträumen, Bagatellgrenzen und typischen Fällen bei Gebäuden, Reparaturen, Fahrzeugen, Leasing und Kleinunternehmern.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer – Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG

Systematik der Vorsteuerberichtigung einschließlich nicht besteuerter Entnahmen, sonstiger Leistungen, nachträglicher AK/HK, gemischt genutzter Grundstücke, Besteuerungsformwechsel, Rechtsnachfolge und § 44 UStDV.

Arbeitnehmer

Veranlagung von Arbeitnehmern: Pflicht- und Antragsveranlagung

Bei Arbeitnehmern ist zwischen Pflichtveranlagung und Antragsveranlagung zu unterscheiden. Eine Pflichtveranlagung setzt einen gesetzlichen Tatbestand des § 46 Abs. 2 EStG voraus; eine Antragsveranlagung kann der Arbeitnehmer grundsätzlich freiwillig beantragen.

ZPO

Einstweilige Verfügung und Ersatzvornahme

Eine einstweilige Verfügung kann vorläufigen Rechtsschutz auch durch ein Handlungsgebot ermöglichen. Voraussetzung sind Verfügungsanspruch und Verfügungsgrund; für die Vollziehung sind insbesondere Inhalt, Zustellung und die Regeln der Ersatzvornahme zu beachten.

Umsatzsteuer

Mehrere Betriebe desselben Einzelunternehmers bilden umsatzsteuerlich grundsätzlich mehrere voneinander unabhängige Unternehmen.

Unternehmenseinheit · mittel

Umsatzsteuer

Wie sind Warenbewegungen zwischen zwei Betrieben desselben Unternehmers grundsätzlich zu behandeln?

Innenumsätze · mittel

Umsatzsteuer

Ein Unternehmer verkauft einen bislang betrieblich genutzten Pkw. Wie ist der Vorgang grundsätzlich einzuordnen?

Hilfsgeschäfte · mittel

Umsatzsteuer

Die Unternehmereigenschaft beginnt umsatzsteuerlich zwingend erst mit der Gewerbeanmeldung.

Unternehmereigenschaft · mittel

Umsatzsteuer

Auch ein letztlich erfolgloses Unternehmen kann umsatzsteuerlich Unternehmer sein.

Unternehmereigenschaft · mittel

Umsatzsteuer

Ein Vermittler handelt im fremden Namen und für fremde Rechnung. Welche Aussage trifft zu?

Vermittlung · mittel

Umsatzsteuer

Welche Leistungskette fingiert § 3 Abs. 3 UStG bei der Verkaufskommission?

Verkaufskommission · schwer

Umsatzsteuer

Bei einer Leistungskommission nach § 3 Abs. 11 UStG gilt der eingeschaltete Unternehmer als Empfänger und zugleich als Erbringer der sonstigen Leistung.

Leistungskommission · schwer

Umsatzsteuer

Welche Umsatzgrenzen gelten seit 2025 grundsätzlich für die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG?

Kleinunternehmer · mittel

Umsatzsteuer

Ein Kleinunternehmer darf aus Eingangsleistungen grundsätzlich Vorsteuer abziehen.

Kleinunternehmer · mittel

Umsatzsteuer

Welche Steuer kann einen Kleinunternehmer trotz Anwendung des § 19 UStG treffen?

Kleinunternehmer · schwer

Umsatzsteuer

Wer wirksam auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, ist grundsätzlich mindestens fünf Kalenderjahre gebunden.

Kleinunternehmer · schwer

Umsatzsteuer

Allein durch seine Gesellschafterstellung wird ein Gesellschafter Unternehmer im Sinne des UStG.

Personengesellschaften · mittel

Umsatzsteuer

Wann liegt bei einer Leistung des Gesellschafters an seine Gesellschaft typischerweise ein steuerbarer Leistungsaustausch vor?

Personengesellschaften · mittel

Umsatzsteuer

Eine ausschließlich gewinnabhängige Vergütung für einen Gesellschafterbeitrag spricht regelmäßig für einen steuerbaren Leistungsaustausch.

Personengesellschaften · schwer

Umsatzsteuer

Wie ist eine feste Haftungsvergütung an die Komplementär-GmbH grundsätzlich einzuordnen?

GmbH & Co. KG · schwer

Umsatzsteuer

Welche drei Eingliederungsmerkmale sind für eine umsatzsteuerliche Organschaft besonders relevant?

Organschaft · schwer

Umsatzsteuer

Die ertragsteuerliche Behandlung einer Geschäftsführungsvergütung nach § 15 EStG entscheidet automatisch auch über die umsatzsteuerliche Selbständigkeit.

Personengesellschaften · schwer

Umsatzsteuer

Eine KG belastet dem Gesellschafter für die private Pkw-Nutzung 2.400 Euro. Die maßgeblichen Kosten nach § 10 Abs. 4 UStG betragen 3.600 Euro. Welche Bemessungsgrundlage ist bei gesellschaftsbedingt zu niedrigem Entgelt grundsätzlich anzusetzen?

Pkw-Überlassung · schwer

Umsatzsteuer

Die entgeltliche Pkw-Überlassung einer Gesellschaft an ihren Gesellschafter kann bereits durch die Belastung des Privatkontos einen Leistungsaustausch begründen.

Pkw-Überlassung · mittel

Umsatzsteuer

Welcher Zeitpunkt ist für die objektiv belegte Verwendungsabsicht einer Eingangsleistung grundsätzlich entscheidend?

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Eine später abweichende tatsächliche Verwendung ändert den ursprünglichen Vorsteuerabzug stets rückwirkend.

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Welcher Nachweis kann die beabsichtigte steuerpflichtige Vermietung eines Gebäudes objektiv stützen?

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Auch bei Anzahlungen ist für den Vorsteuerabzug die Verwendungsabsicht im Zeitpunkt der Anzahlung relevant.

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Ein steuerfreier Ausgangsumsatz schließt den Vorsteuerabzug aus der zugehörigen Eingangsleistung aus. Welche Vorschrift muss anschließend zwingend als Rückausnahme geprüft werden?

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Welche Methode hat bei der Vorsteueraufteilung grundsätzlich Vorrang?

Vorsteueraufteilung · schwer

Umsatzsteuer

Der Umsatzschlüssel ist bei der Vorsteueraufteilung stets zwingend anzuwenden.

Vorsteueraufteilung · schwer

Umsatzsteuer

Ein Unternehmer bezieht eine Cateringleistung von Anfang an ausschließlich für die private Geburtstagsfeier eines Gesellschafters. Welche Folge ist grundsätzlich zutreffend?

Unentgeltliche Wertabgabe · schwer

Umsatzsteuer

Der Wechsel von der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung kann eine Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG auslösen.

Vorsteuerberichtigung · mittel

Umsatzsteuer

Welche Kombination ist für den Vorsteuerabzug aus einer geleisteten Anzahlung grundsätzlich erforderlich?

Anzahlungen · mittel

Umsatzsteuer

Eine Schlussrechnung darf bereits versteuerte Anzahlungen einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer einfach unberücksichtigt lassen.

Rechnungen · mittel

Umsatzsteuer

Was ändert das Reverse-Charge-Verfahren grundsätzlich?

Reverse Charge · schwer

Umsatzsteuer

Eine nach § 13b UStG geschuldete Umsatzsteuer kann beim Leistungsempfänger unter den allgemeinen Voraussetzungen zugleich als Vorsteuer abziehbar sein.

Reverse Charge · mittel

Umsatzsteuer

Leistungen innerhalb eines umsatzsteuerlichen Organkreises werden grundsätzlich wie Leistungen zwischen vollständig selbständigen Unternehmern behandelt.

Organschaft · schwer

Umsatzsteuer

Welche Voraussetzung spricht besonders für eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen?

Geschäftsveräußerung · schwer

Umsatzsteuer

Die reine Auskehr eines bereits versilberten Liquidationserlöses an Gesellschafter ist grundsätzlich ein eigener steuerbarer Umsatz der Gesellschaft.

Personengesellschaften · mittel

Umsatzsteuer

Eine Personengesellschaft wird real geteilt und überträgt einzelne Wirtschaftsgüter auf die Gesellschafter. Was ist umsatzsteuerlich zu tun?

Personengesellschaften · schwer

Umsatzsteuer

Ein Gebäude soll zunächst steuerpflichtig vermietet werden. Während der Bauphase steht objektiv fest, dass künftig nur steuerfrei vermietet wird. Wie sind ab diesem Zeitpunkt bezogene Bauleistungen grundsätzlich zu beurteilen?

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Bloße Behauptungen des Unternehmers reichen grundsätzlich aus, um eine beabsichtigte steuerpflichtige Verwendung für den Vorsteuerabzug nachzuweisen.

Vorsteuerabzug · schwer

Umsatzsteuer

Eine Eingangsleistung dient ausschließlich vorsteuerunschädlichen Ausgangsumsätzen. Wie ist die Vorsteuer grundsätzlich zu behandeln?

Vorsteueraufteilung · schwer

Umsatzsteuer

Eine Eingangsleistung dient ausschließlich vorsteuerschädlichen steuerfreien Ausgangsumsätzen. Wie ist die Vorsteuer grundsätzlich zu behandeln?

Vorsteueraufteilung · schwer

Umsatzsteuer

Eine steuerfreie Ausfuhrlieferung kann trotz Steuerfreiheit grundsätzlich zum Vorsteuerabzug berechtigen.

Ausfuhrlieferung · mittel

Umsatzsteuer

Eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung kann grundsätzlich den Vorsteuerabzug aus zugehörigen Eingangsleistungen erhalten.

Innergemeinschaftliche Lieferung · mittel

Umsatzsteuer

Welcher Berichtigungszeitraum gilt bei Grundstücken nach § 15a UStG grundsätzlich?

Vorsteuerberichtigung · schwer

Umsatzsteuer

Welcher Berichtigungszeitraum gilt für gewöhnliche bewegliche Wirtschaftsgüter nach § 15a UStG grundsätzlich?

Vorsteuerberichtigung · mittel

Umsatzsteuer

Welche Aussage zum verspäteten Rechnungserhalt und Vorsteuerabzug trifft grundsätzlich zu?

Rechnungen · schwer

Umsatzsteuer

Hat ein entnommener Gegenstand beim Erwerb weder ganz noch teilweise zum Vorsteuerabzug berechtigt, ist seine private Entnahme grundsätzlich dennoch zwingend als unentgeltliche Lieferung zu versteuern.

Unentgeltliche Wertabgabe · mittel

Umsatzsteuer

Ein Unternehmer überschreitet im laufenden Jahr die 100.000-Euro-Grenze des § 19 UStG. Welche Aussage entspricht der aktuellen Systematik grundsätzlich?

Kleinunternehmer · schwer

Umsatzsteuer

Welche Reihenfolge ist bei einer komplexen Umsatzsteuerfrage sinnvoll?

Prüfungsschema · mittel

Umsatzsteuer

Bei einem steuerfreien Ausgangsumsatz darf die Prüfung des Vorsteuerabzugs unmittelbar beendet werden.

Prüfungsschema · schwer

Erbschaftsteuer

Wann besteht bei einer Erbschaft grundsätzlich unbeschränkte Erbschaftsteuerpflicht in Deutschland?

Persönliche Steuerpflicht · mittel

Erbschaftsteuer

Bei unbeschränkter Erbschaftsteuerpflicht wird grundsätzlich auch ausländisches Vermögen erfasst.

Persönliche Steuerpflicht · mittel

Erbschaftsteuer

Wann entsteht die Erbschaftsteuer beim typischen Erbanfall grundsätzlich?

Steuerentstehung und Stichtag · leicht

Erbschaftsteuer

Wann entsteht die Schenkungsteuer bei einer Schenkung unter Lebenden grundsätzlich?

Steuerentstehung und Stichtag · leicht

Erbschaftsteuer

Der Zeitpunkt der Steuerentstehung ist grundsätzlich zugleich der Bewertungsstichtag für das erworbene Vermögen.

Steuerentstehung und Stichtag · mittel

Erbschaftsteuer

Wie wird der steuerpflichtige Erwerb vor Anwendung des Steuertarifs grundsätzlich gerundet?

Steuerberechnung · mittel

Erbschaftsteuer

Welcher persönliche Freibetrag gilt grundsätzlich für einen Enkel, wenn das vermittelnde Kind des Schenkers oder Erblassers noch lebt?

Freibeträge · mittel

Erbschaftsteuer

Wie hoch ist der persönliche Freibetrag der übrigen Personen der Steuerklasse I grundsätzlich?

Freibeträge · mittel

Erbschaftsteuer

Welcher persönliche Freibetrag gilt grundsätzlich sowohl in Steuerklasse II als auch in Steuerklasse III?

Freibeträge · leicht

Erbschaftsteuer

Der Versorgungsfreibetrag nach § 17 ErbStG kann grundsätzlich auch bei einer normalen Schenkung unter Lebenden abgezogen werden.

Versorgungsfreibetrag · mittel

Erbschaftsteuer

Wie hoch ist der ungekürzte Versorgungsfreibetrag des überlebenden Ehegatten grundsätzlich?

Versorgungsfreibetrag · mittel

Erbschaftsteuer

Welche Leistung kann den Versorgungsfreibetrag des überlebenden Ehegatten mindern?

Versorgungsfreibetrag · schwer

Erbschaftsteuer

Eine steuerpflichtige Lebensversicherungsleistung an einen Bezugsberechtigten kürzt den Versorgungsfreibetrag allein deshalb, weil sie der Versorgung dient.

Versorgungsfreibetrag · schwer

Erbschaftsteuer

Wie wird ein unbebautes Grundstück für die Bedarfsbewertung grundsätzlich bewertet?

Grundbesitzbewertung · mittel

Erbschaftsteuer

Was ermöglicht die Öffnungsklausel des § 198 BewG?

Grundbesitzbewertung · schwer

Erbschaftsteuer

Der gesondert festgestellte Grundbesitzwert ist grundsätzlich Grundlagenbescheid für den späteren Erbschaft- oder Schenkungsteuerbescheid.

Grundbesitzbewertung · mittel

Erbschaftsteuer

Welche Verfahren gehören zu den typischen Bewertungsverfahren für bebaute Grundstücke nach dem BewG?

Grundbesitzbewertung · mittel

Erbschaftsteuer

Wie hoch ist die sachliche Steuerbefreiung für bestimmte zu Wohnzwecken vermietete Grundstücke nach § 13d ErbStG?

Vermietete Wohnimmobilien · mittel

Erbschaftsteuer

Ein vollständig nach § 13d ErbStG begünstigtes Mietwohngrundstück ist mit einer Hypothek von 200.000 € belastet. Welcher Schuldanteil ist wegen der 10-%-Befreiung grundsätzlich abziehbar?

Vermietete Wohnimmobilien · schwer

Erbschaftsteuer

Beim Familienheim-Erwerb durch den überlebenden Ehegatten gilt grundsätzlich dieselbe 200-m²-Flächenbegrenzung wie beim Erwerb durch Kinder.

Familienheim · mittel

Erbschaftsteuer

Welche Situation kann trotz Aufgabe der Selbstnutzung innerhalb der Zehnjahresfrist die Familienheimbefreiung erhalten?

Familienheim · schwer

Erbschaftsteuer

Wie ist eine unmittelbar mit einem vollständig steuerfreien Familienheim zusammenhängende Hypothek grundsätzlich zu behandeln?

Familienheim · schwer

Erbschaftsteuer

Wann liegt typischerweise eine gemischte Schenkung vor?

Gemischte Schenkung und Auflagen · mittel

Erbschaftsteuer

Ein Grundstück hat einen Steuerwert von 500.000 €. Der Schenker behält sich einen abzugsfähigen Nießbrauch mit einem Kapitalwert von 120.000 € vor. Wie hoch ist die Bereicherung vor weiteren Abzügen grundsätzlich?

Gemischte Schenkung und Auflagen · mittel

Erbschaftsteuer

Ein Grundstück mit einem Steuerwert von 750.000 € wird übertragen; der Beschenkte übernimmt eine Hypothek von 150.000 €. Wie hoch ist die Bereicherung vor weiteren Abzügen grundsätzlich?

Gemischte Schenkung und Auflagen · mittel

Erbschaftsteuer

Welche Kosten können bei einer Grundstücksschenkung grundsätzlich als unmittelbar schenkungsbedingte Erwerbsnebenkosten die Bereicherung mindern, wenn der Beschenkte sie trägt?

Erwerbsnebenkosten · mittel

Erbschaftsteuer

Jede Steuer- oder Rechtsberatung im Vorfeld einer Schenkung ist automatisch als Erwerbsnebenkosten abzugsfähig.

Erwerbsnebenkosten · schwer

Erbschaftsteuer

Wie hoch ist der besondere Freibetrag für Hausrat einschließlich Wäsche und Kleidung bei einem Erwerber der Steuerklasse I?

Sachliche Steuerbefreiungen · mittel

Erbschaftsteuer

Wie hoch ist in Steuerklasse I der zusätzliche sachliche Freibetrag für andere begünstigte bewegliche körperliche Gegenstände?

Sachliche Steuerbefreiungen · mittel

Erbschaftsteuer

Wie werden Hausrat und andere begünstigte bewegliche Gegenstände bei Erwerbern der Steuerklasse II oder III nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG grundsätzlich begünstigt?

Sachliche Steuerbefreiungen · mittel

Erbschaftsteuer

Welcher Gegenstand ist von den Freibeträgen für Hausrat und andere bewegliche Gegenstände nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG grundsätzlich ausgeschlossen?

Sachliche Steuerbefreiungen · schwer

Erbschaftsteuer

Wie wird ein Vermächtnis erbschaftsteuerlich grundsätzlich behandelt?

Vermächtnis und Pflichtteil · mittel

Erbschaftsteuer

Ein Pflichtteilsanspruch wird erbschaftsteuerlich grundsätzlich bereits allein dadurch beim Pflichtteilsberechtigten erfasst, dass er abstrakt besteht, auch wenn er nie geltend gemacht wird.

Vermächtnis und Pflichtteil · mittel

Erbschaftsteuer

Eine Lebensversicherung benennt für den Todesfall einen Dritten als Bezugsberechtigten. Wie wird die Versicherungsleistung erbschaftsteuerlich grundsätzlich eingeordnet?

Lebensversicherung · mittel

Erbschaftsteuer

Wie wird der Unternehmenswert im vereinfachten Ertragswertverfahren nach dem BewG grundsätzlich ermittelt?

Betriebsvermögensbewertung · schwer

Erbschaftsteuer

Der im vereinfachten Ertragswertverfahren ermittelte Unternehmenswert darf grundsätzlich ohne weitere Prüfung unter dem Substanzwert liegen.

Betriebsvermögensbewertung · schwer

Erbschaftsteuer

Welche Vermögensbestandteile werden im vereinfachten Ertragswertverfahren typischerweise gesondert zum Ertragswert hinzugerechnet?

Betriebsvermögensbewertung · schwer

Erbschaftsteuer

Warum kann eine nur teilweise Übertragung einer betrieblich genutzten Immobilie erbschaftsteuerlich besonders kritisch sein?

Verwaltungsvermögen · schwer

Körperschaftsteuer

BMF: Körperschaftsteuerliche Organschaft – Mindestlaufzeit des Gewinnabführungsvertrags, Personengesellschaft als Organträger

BMF-Schreiben vom 17.07.2026 zur fünfjährigen Mindestlaufzeit des Gewinnabführungsvertrags nach § 14 KStG und zu Personengesellschaften als Organträger.

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