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Wörterbuch

Begriffe und Abkürzungen aus Steuern, Rechnungswesen, Finance und Transaktionen – kompakt erklärt und sofort durchsuchbar.

A–Z

400 Begriffe

A

Buchstabe A

29 Einträge

Abgaben

Öffentlich-rechtliche Geldleistungen wie Steuern, Gebühren und Beiträge.

Abgeltungsteuer

25 % pauschale Einkommensteuer auf private Kapitalerträge (zzgl. Soli/KiSt).

Abnutzbares Anlagevermögen

Anlagegüter, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist und deren Wert deshalb regelmäßig abgeschrieben wird.

Abschlussbuchung

Buchung zur Vorbereitung oder Durchführung des Jahresabschlusses, etwa Abgrenzungen, Abschreibungen oder Umbuchungen.

Abschreibung

Planmäßige oder außerplanmäßige Verteilung beziehungsweise Erfassung des Wertverzehrs eines Vermögensgegenstands oder Wirtschaftsguts.

Absetzung für Abnutzung (AfA)

Steuerliche Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Wirtschaftsguts auf seine Nutzungsdauer.

AG

Aktiengesellschaft – Kapitalgesellschaft mit handelbaren Anteilen an der Börse möglich.

Anhang

Ergänzende Pflichtangaben zum Jahresabschluss (IFRS/HGB), erklärt Bilanz und GuV.

Anlage EÜR

Steuerliches Formular zur standardisierten Übermittlung einer Einnahmenüberschussrechnung.

Anlage N

Anlage zur Einkommensteuererklärung für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und damit zusammenhängende Werbungskosten.

Anlage V

Anlage zur Einkommensteuererklärung für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Anlagevermögen

Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb dauerhaft zu dienen.

Anschaffungskosten

Aufwendungen für Erwerb und Versetzung eines Vermögensgegenstands in einen betriebsbereiten Zustand, vermindert um Anschaffungspreisminderungen.

Anschaffungsnebenkosten

Zusätzliche direkt zurechenbare Kosten des Erwerbs, etwa Transport-, Notar- oder Vermittlungskosten.

Anzahlung

Zahlung vor vollständiger Erbringung einer Lieferung oder sonstigen Leistung; umsatzsteuerlich kann sie die Steuerentstehung auslösen.

AO

Abgabenordnung – allgemeines Grundlagengesetz des deutschen Steuerrechts (Verfahrensrecht).

APA

Advance Pricing Agreement – verbindliche Vorabstimmung zu Verrechnungspreisen mit Finanzbehörden.

ARAP

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten – Ausgaben vor dem Abschlussstichtag für Aufwand nach dem Stichtag.

Arbeitnehmer-Pauschbetrag

Pauschaler Werbungskostenabzug bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, soweit keine höheren Werbungskosten nachgewiesen werden.

Arbeitslohn

Alle Einnahmen, die einem Arbeitnehmer aus einem Dienstverhältnis zufließen.

Asset Deal

Kauf bestimmter Vermögenswerte eines Unternehmens statt der Anteile (Share Deal).

AStG

Außensteuergesetz – regelt Besteuerung bei Auslandssachverhalten (Wegzug, Zwischengesellschaft).

ATAD

EU Anti Tax Avoidance Directive – europäische Vorgaben gegen aggressive Steuerstrukturen.

Aufbewahrungsfrist

Gesetzlicher Zeitraum, während dessen Bücher, Belege und andere steuerlich oder handelsrechtlich relevante Unterlagen aufzubewahren sind.

Aufsichtsrat

Kontrollorgan einer großen Kapitalgesellschaft, überwacht Geschäftsführung.

Außenprüfung

Prüfung steuerlicher Verhältnisse durch die Finanzbehörde beim Steuerpflichtigen oder dessen Berater.

Außergewöhnliche Belastungen

Zwangsläufig entstehende besondere Aufwendungen, die unter gesetzlichen Voraussetzungen die Einkommensteuer mindern können.

Aussetzung der Vollziehung (AdV)

Vorläufiges Aussetzen der Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

Auswärtstätigkeit

Berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte mit möglichen Reisekostenfolgen.

B

Buchstabe B

25 Einträge

BaFin

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – überwacht Banken, Versicherungen, Kapitalmärkte.

Basel III

Internationale Bankenregeln zur Eigenkapital- und Liquiditätssicherung.

Beitragsbemessungsgrenze

Höchstbetrag des Arbeitsentgelts, bis zu dem Beiträge in einem Zweig der Sozialversicherung berechnet werden.

Belegprinzip

Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, nach dem Buchungen grundsätzlich durch nachvollziehbare Belege dokumentiert werden sollen.

Bemessungsgrundlage

Wert- oder Betragsgröße, auf die ein Steuersatz, eine Messzahl oder eine andere Berechnungsregel angewendet wird.

BEPS

Base Erosion and Profit Shifting – OECD-Initiative gegen Gewinnverlagerung.

Betriebsausgaben

Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind und grundsätzlich den steuerlichen Gewinn mindern.

Betriebseinnahmen

Zugänge in Geld oder Geldeswert, die durch den Betrieb veranlasst sind.

Betriebsprüfung

Außenprüfung der steuerlichen Verhältnisse eines Steuerpflichtigen durch die Finanzverwaltung.

Betriebsstätte (PE)

Feste Geschäftseinrichtung im Ausland, die zu Steuerpflicht im anderen Staat führt.

Betriebsvermögen

Wirtschaftsgüter, die einem Betrieb steuerlich zugeordnet werden.

Betriebsvermögensvergleich

Gewinnermittlung durch Vergleich des Betriebsvermögens am Schluss zweier Wirtschaftsjahre unter Berücksichtigung von Entnahmen und Einlagen.

Bewertung

Ermittlung des Wertansatzes von Vermögensgegenständen, Wirtschaftsgütern oder Schulden nach handels- oder steuerrechtlichen Vorschriften.

Bilanz

Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital eines Unternehmens zu einem Stichtag.

Bilanzstichtag

Tag, auf den eine Bilanz erstellt und Vermögen sowie Schulden bewertet werden.

BilMoG

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – Reform des HGB-Jahresabschlusses in Deutschland.

BilRUG

Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz – Anpassung deutscher Bilanzregeln an EU-Recht.

Board Meeting

Strategisches Entscheidungsgremium auf höchster Unternehmensebene.

Börsenprospekt

Pflichtdokument zur Information von Investoren bei Börsengang oder Kapitalaufnahme.

Bruttolistenpreis

Inländischer Listenpreis eines Kraftfahrzeugs bei Erstzulassung einschließlich Umsatzsteuer und werkseitiger Sonderausstattung; relevant etwa bei der Dienstwagenbesteuerung.

Buchführungspflicht

Gesetzliche Verpflichtung, Geschäftsvorfälle nach bestimmten Regeln aufzuzeichnen und Bücher zu führen.

Buchungssatz

Formalisierte Darstellung einer Buchung nach dem Prinzip Soll an Haben.

Buchwert

Wert, mit dem ein Vermögensgegenstand oder eine Schuld zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Bilanz angesetzt ist.

Business Combination

IFRS-Begriff für Unternehmenskauf – führt zu IFRS 3 PPA und Goodwill.

BVI

Bundesverband Investment und Asset Management – Branchenverband der Fondsindustrie.

D

Buchstabe D

18 Einträge

Darlehen

Vertragliche Überlassung von Geld oder vertretbaren Sachen mit Rückzahlungsverpflichtung.

Dauerfrist

Im Umsatzsteuer-Kontext gebräuchliche Kurzbezeichnung für die durch Dauerfristverlängerung verschobene Abgabefrist.

Dauerfristverlängerung

Verlängerung der Abgabefrist für Umsatzsteuer-Voranmeldungen um einen Monat unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

DAX

Deutscher Leitindex mit den 40 größten börsennotierten Unternehmen.

DBA

Doppelbesteuerungsabkommen zur Vermeidung mehrfacher Steuerbelastung.

DCF

Unternehmensbewertung durch Abzinsung zukünftiger Cash Flows.

Deal Closing

Endgültiger rechtlicher Vollzug eines Unternehmenskaufs.

Debt Push Down

Verlagerung von Fremdkapital in die operative Gesellschaft nach einem Buyout.

Deferred Tax

Latente Steuer aus temporären Differenzen zwischen Handels und Steuerbilanz.

Degressive AfA

Abschreibungsmethode mit fallenden Abschreibungsbeträgen, soweit sie steuerlich für den jeweiligen Zeitraum zugelassen ist.

DEMPE

Modell zur Zuordnung von IP Gewinnen nach Funktionen Entwicklung und Schutz.

Dienstwagenbesteuerung

Steuerliche Erfassung des geldwerten Vorteils aus der privaten Nutzung eines betrieblichen oder arbeitgebereigenen Fahrzeugs.

Dividendenstripping

Steuergestaltung mit gezieltem Zeitpunkt von Aktienkauf und Verkauf.

Doppelte Haushaltsführung

Beruflich veranlasste Führung eines zweiten Haushalts am Beschäftigungsort neben dem eigenen Hausstand am Lebensmittelpunkt.

Dreimonatsfrist

Zeitliche Begrenzung für den Ansatz von Verpflegungsmehraufwendungen bei längerfristiger Tätigkeit an derselben auswärtigen Tätigkeitsstätte.

Dry Income

Besteuerung von Gewinnen die noch nicht als Liquidität zugeflossen sind.

Due Diligence

Umfassende Prüfung eines Unternehmens vor einer Transaktion.

Durchlaufender Posten

Betrag, den ein Unternehmer im Namen und für Rechnung eines anderen vereinnahmt oder verausgabt und der nicht zum eigenen Entgelt gehört.

E

Buchstabe E

16 Einträge

Effektivzins

Zinssatz, der neben dem Nominalzins weitere preisbestimmende Kosten und Zahlungszeitpunkte einer Finanzierung berücksichtigt.

Eigenbeleg

Selbst erstellter Ersatzbeleg, wenn ein Fremdbeleg ausnahmsweise nicht verfügbar ist; seine steuerliche Anerkennung hängt vom Einzelfall ab.

Eigenverbrauch

Umgangssprachliche Bezeichnung für bestimmte private oder unentgeltliche Nutzungen betrieblicher Leistungen oder Gegenstände mit steuerlichen Folgen.

Einfuhrumsatzsteuer

Umsatzsteuer, die bei der Einfuhr von Gegenständen aus dem Drittlandsgebiet erhoben wird.

Einkommen

Steuerliche Rechengröße, die sich nach den gesetzlichen Abzügen vom Gesamtbetrag der Einkünfte ergibt.

Einkünfte

Steuerliche Ergebnisgrößen der sieben Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes.

Einkunftsart

Eine der gesetzlich bestimmten Kategorien, denen steuerbare Einkünfte für die Einkommensteuer zugeordnet werden.

Einlage

Zuführung eines Wirtschaftsguts oder Werts aus dem privaten Bereich in ein Betriebsvermögen.

Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)

Gewinnermittlung durch Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben nach dem Zufluss-Abfluss-Prinzip.

Einspruch

Außergerichtlicher Rechtsbehelf gegen bestimmte Verwaltungsakte der Finanzbehörden.

Einspruchsfrist

Frist, innerhalb der ein Einspruch gegen einen Steuerbescheid oder anderen anfechtbaren Verwaltungsakt eingelegt werden muss.

Entfernungspauschale

Pauschaler Werbungskostenabzug für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte beziehungsweise bestimmten Sammelpunkten.

Entnahme

Überführung eines Wirtschaftsguts, einer Nutzung oder Leistung aus dem betrieblichen in den privaten oder betriebsfremden Bereich.

Erhaltungsaufwand

Aufwendungen zur Erhaltung oder Wiederherstellung eines bereits vorhandenen Vermögensgegenstands ohne Herstellung eines neuen Wirtschaftsguts.

Eröffnungsbilanz

Bilanz zu Beginn eines Geschäftsbetriebs oder Rechnungslegungszeitraums als Ausgangspunkt der Buchführung.

Erste Tätigkeitsstätte

Ortsfeste betriebliche Einrichtung, der ein Arbeitnehmer dauerhaft zugeordnet ist; zentral für die Abgrenzung von Fahrt- und Reisekosten.

F

Buchstabe F

10 Einträge

Fahrtenbuch

Zeitnah und ordnungsgemäß geführte Aufzeichnung betrieblicher und privater Fahrzeugfahrten zur Ermittlung des privaten Nutzungsanteils.

Fälligkeit

Zeitpunkt, ab dem eine geschuldete Leistung verlangt und erfüllt werden muss.

Festsetzungsfrist

Zeitraum, innerhalb dessen eine Steuer grundsätzlich festgesetzt, aufgehoben oder geändert werden darf.

Festsetzungsverjährung

Ablauf der Festsetzungsfrist mit der Folge, dass eine Steuerfestsetzung grundsätzlich nicht mehr zulässig ist.

Finanzbuchführung (FiBu)

Systematische Erfassung und Verarbeitung der Geschäftsvorfälle eines Unternehmens für Rechnungslegung und Besteuerung.

Forderung

Anspruch eines Gläubigers auf eine Leistung, regelmäßig auf Zahlung eines Geldbetrags.

Freibetrag

Betrag, der von einer Bemessungsgrundlage abgezogen wird, sodass nur der übersteigende Teil belastet wird.

Freigrenze

Grenzbetrag, bei dessen Überschreiten grundsätzlich der gesamte Betrag und nicht nur der übersteigende Teil steuerlich relevant wird.

Freistellungsauftrag

Auftrag an ein Kreditinstitut, Kapitalerträge bis zur verfügbaren Höhe des Sparer-Pauschbetrags ohne Kapitalertragsteuerabzug auszuzahlen.

Fremdvergleichsgrundsatz

Grundsatz, nach dem Bedingungen zwischen nahestehenden Personen oder verbundenen Unternehmen wie zwischen unabhängigen Dritten ausgestaltet sein sollen.

G

Buchstabe G

23 Einträge

GAAR

Allgemeine Anti Missbrauchsregel zur Verhinderung künstlicher Steuergestaltungen.

Gearing Ratio

Verschuldungsgrad eines Unternehmens im Verhältnis zum Eigenkapital.

Geldwäscheprüfung

Pflicht zur Verhinderung von illegalen Geldströmen nach GwG Vorgaben.

Geldwerter Vorteil

Nicht in Geld bestehender Vorteil aus einem Arbeitsverhältnis, der grundsätzlich zum steuerpflichtigen Arbeitslohn gehören kann.

Geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG)

Abnutzbares bewegliches Wirtschaftsgut des Anlagevermögens, für das bei erfüllten Voraussetzungen vereinfachte Abschreibungsregeln gelten.

Gesamtbetrag der Einkünfte

Zwischengröße der Einkommensteuerermittlung nach Ausgleich der Einkünfte und bestimmten gesetzlichen Korrekturen.

Geschäftsjahr

Zeitraum, für den ein Unternehmen regelmäßig seinen Jahresabschluss erstellt.

Gewerbeertrag

Ausgangspunkt für die Gewerbesteuer nach Korrektur des Gewinns um gesetzliche Hinzurechnungen und Kürzungen.

Gewerbesteuer-Hinzurechnung

Gesetzliche Erhöhung des Gewerbeertrags um bestimmte zuvor gewinnmindernd berücksichtigte Finanzierungs- und Nutzungsaufwendungen.

Gewerbesteuer-Kürzung

Gesetzliche Minderung des Gewerbeertrags um bestimmte Beträge zur Vermeidung oder Begrenzung mehrfacher Belastungen.

Gewerbesteuermessbetrag

Produkt aus gekürztem Gewerbeertrag und Steuermesszahl; Grundlage für die Anwendung des kommunalen Hebesatzes.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen zur Ermittlung des Periodenergebnisses.

Gewinnabführungsvertrag

Vertrag zur steuerlichen Organschaft mit Ergebnisabführung an eine Muttergesellschaft.

Gewinnermittlung

Verfahren zur Bestimmung des steuerlichen Gewinns, etwa Betriebsvermögensvergleich oder Einnahmenüberschussrechnung.

GoBD

Verwaltungsgrundsätze für die ordnungsmäßige Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff.

Going Concern

Annahme der Unternehmensfortführung als Basis für die Bilanzierung.

Goodwill

Differenz zwischen Kaufpreis und Zeitwert der Vermögenswerte beim Firmenkauf.

GrEStG

Grunderwerbsteuergesetz zur Besteuerung von Grundstücks und Anteilsübertragungen.

Group Financing

Interne Finanzierung zwischen verbundenen Unternehmen mit steuerlicher Relevanz.

Growth Equity

Beteiligungskapital für bereits profitable Wachstumsunternehmen ohne Kontrollübernahme.

Grundfreibetrag

Teil des zu versteuernden Einkommens, der zur Sicherung des Existenzminimums von der Einkommensteuer freigestellt wird.

Grundsatz der Wesentlichkeit

Nur relevante Informationen müssen im Abschluss dargestellt werden.

Gutschrift

Abrechnungsdokument, das unter bestimmten Voraussetzungen vom Leistungsempfänger anstelle des leistenden Unternehmers ausgestellt wird; nicht mit einer kaufmännischen Rechnungskorrektur gleichzusetzen.

H

Buchstabe H

6 Einträge

Handelsbilanz

Nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellte Bilanz eines Unternehmens.

Hauptleistung

Umsatzsteuerlich prägende Leistung eines Leistungsbündels, der unselbständige Nebenleistungen regelmäßig folgen.

Häusliches Arbeitszimmer

In die häusliche Sphäre eingebundener Raum, der nahezu ausschließlich beruflich oder betrieblich genutzt wird und besonderen Abzugsregeln unterliegt.

Hebesatz

Von einer Gemeinde festgelegter Prozentsatz, mit dem insbesondere der Gewerbesteuermessbetrag zur Gewerbesteuer vervielfacht wird.

Herstellungskosten

Aufwendungen, die durch Herstellung, Erweiterung oder wesentliche Verbesserung eines Vermögensgegenstands entstehen und diesem zuzurechnen sind.

Hinzuschätzung

Schätzweise Erhöhung steuerlicher Besteuerungsgrundlagen, wenn Aufzeichnungen oder Erklärungen nicht verlässlich sind.

I

Buchstabe I

7 Einträge

Innergemeinschaftliche Lieferung

Unter bestimmten Voraussetzungen steuerfreie Lieferung eines Gegenstands aus einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen.

Innergemeinschaftlicher Erwerb

Umsatzsteuerlicher Erwerb eines Gegenstands aus einem anderen EU-Mitgliedstaat unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

Inventar

Detailliertes Verzeichnis der Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens zu einem Stichtag.

Inventur

Bestandsaufnahme von Vermögen und Schulden nach Art, Menge und Wert.

Investitionsabzugsbetrag (IAB)

Steuerliche Gewinnminderung für die geplante Anschaffung oder Herstellung bestimmter begünstigter Wirtschaftsgüter unter gesetzlichen Voraussetzungen.

Istbesteuerung

Gebräuchliche Bezeichnung für die Umsatzbesteuerung nach vereinnahmten Entgelten.

Istversteuerung

Umsatzsteuerliche Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten, soweit sie gesetzlich zulässig oder genehmigt ist.

J

Buchstabe J

4 Einträge

Jahresabschluss

Rechnungslegungsabschluss eines Geschäftsjahres, insbesondere bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie gegebenenfalls weiteren Bestandteilen.

Jahresfehlbetrag

Negatives Ergebnis eines Geschäftsjahres nach handelsrechtlicher Gewinn- und Verlustrechnung.

Jahressteuergesetz

Änderungsgesetz, mit dem regelmäßig zahlreiche steuerliche Einzelregelungen angepasst werden.

Jahresüberschuss

Positives Ergebnis eines Geschäftsjahres nach handelsrechtlicher Gewinn- und Verlustrechnung.

K

Buchstabe K

21 Einträge

Kapitalertragsteuer

Erhebungsform der Einkommen- oder Körperschaftsteuer durch Steuerabzug auf bestimmte Kapitalerträge.

Kapitalflussrechnung

Finanzbericht der zeigt wie sich Liquidität durch operative Investitions und Finanzierungsaktivitäten verändert.

Kapitalrücklage

Eigenkapitalposten aus Einzahlungen der Gesellschafter über den Nennwert hinaus.

Kapitalverkehrsteuer

Besteuerung bestimmter gesellschaftsrechtlicher Kapitalmaßnahmen.

Kassenbuch

Chronologische Aufzeichnung der baren Kasseneinnahmen und Kassenausgaben mit laufender Bestandsfortschreibung.

Kassensturz

Ermittlung des tatsächlich vorhandenen Bargeldbestands und Abgleich mit den Kassenaufzeichnungen.

Kaufpreisallokation

Verteilung des Kaufpreises auf Vermögenswerte und Schulden nach einem Unternehmenskauf.

Kilometerpauschale

Pauschaler Ansatz je gefahrenem Kilometer für bestimmte beruflich oder betrieblich veranlasste Fahrten.

Kirchensteuer

Steuer bestimmter Religionsgemeinschaften, die regelmäßig an die Einkommen- oder Lohnsteuer anknüpft.

Kleinbetragsrechnung

Rechnung bis zur jeweils geltenden gesetzlichen Betragsgrenze mit erleichterten umsatzsteuerlichen Pflichtangaben.

Kleinste Cash Generating Unit

Kleinste Einheit die unabhängig Mittelzuflüsse generiert und für Impairment Tests genutzt wird.

Kleinunternehmerregelung

Umsatzsteuerliche Sonderregelung für Unternehmer mit Umsätzen innerhalb der gesetzlichen Grenzen.

Konsolidierung

Zusammenführung mehrerer Abschlüsse zu einem Konzernabschluss nach IFRS oder HGB.

Kontenplan

Unternehmensindividuelle Auswahl und Ausgestaltung der tatsächlich verwendeten Konten aus einem Kontenrahmen.

Kontenrahmen

Systematisch gegliederte Ordnung möglicher Buchführungskonten, etwa SKR03, SKR04 oder SKR42.

Kontrollwechselklausel

Vertragsklausel die bei Wechsel des Mehrheitsgesellschafters besondere Rechte oder Kündigung auslöst.

Konzernabschluss

Abschluss eines Konzerns der mehrere rechtlich selbständige Unternehmen zusammenführt.

Konzernsteuerquote

Verhältnis aus gezahlter Steuer und Gewinn im Konzern als Steuerbelastungsindikator.

Körperschaftsteuer

Ertragsteuer insbesondere auf das Einkommen von Kapitalgesellschaften und anderen Körperschaften.

Korrekturrechnung

Dokument zur Berichtigung einer fehlerhaften Rechnung; umsatzsteuerlich sind die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Berichtigung zu beachten.

KYC

Know Your Customer Pflicht zur Identitätsprüfung zur Geldwäscheprävention.

L

Buchstabe L

18 Einträge

Latente Steuern

Steuern auf temporäre Bilanzdifferenzen die in zukünftigen Perioden auszugleichen sind.

LBO

Leveraged Buyout bei dem ein Unternehmen überwiegend mit Fremdkapital übernommen wird.

Leverage Ratio

Kennzahl die Verschuldung im Verhältnis zu EBITDA oder Eigenkapital zeigt.

Liebhaberei

Steuerliche Bezeichnung für eine Tätigkeit ohne erforderliche Einkünfteerzielungsabsicht, deren Verluste grundsätzlich nicht steuerlich berücksichtigt werden.

Lineare AfA

Abschreibung in grundsätzlich gleichbleibenden Jahresbeträgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Liquiditätsplanung

Prognose der zukünftigen Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens.

Lizenzschranke

Begrenzung des steuerlichen Abzugs von Lizenzzahlungen an niedrigbesteuerte Gesellschaften.

Local File

Landesspezifische Verrechnungspreisdokumentation für verbundene Unternehmen.

Locked Box

Festgelegter wirtschaftlicher Übergabetermin im M and A bei dem ab dann Werte dem Käufer zustehen.

Lohnkonto

Vom Arbeitgeber für jeden Arbeitnehmer zu führende Aufzeichnung bestimmter lohnsteuerlich relevanter Daten.

Lohnsteuer

Erhebungsform der Einkommensteuer auf Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit durch Abzug vom Arbeitslohn.

Lohnsteuer-Anmeldung

Anmeldung der einbehaltenen und abzuführenden Lohnsteuer durch den Arbeitgeber beim Finanzamt.

Lohnsteuer-Außenprüfung

Prüfung der ordnungsgemäßen Einbehaltung und Abführung der Lohnsteuer sowie weiterer lohnsteuerlicher Pflichten des Arbeitgebers.

Lohnsteuer-Jahresausgleich

Arbeitgeberseitiger Ausgleich zu viel oder zu wenig einbehaltener Lohnsteuer unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

Lohnsteuerbescheinigung

Elektronisch zu übermittelnde und dem Arbeitnehmer bereitzustellende Jahresbescheinigung über Arbeitslohn und Steuerabzugsbeträge.

LOI

Letter of Intent als unverbindliche Absichtserklärung bei Transaktionen.

Loss Carry Forward

Vortrag von nicht genutzten Verlusten zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen.

LuxCo

Holding oder IP Gesellschaft in Luxemburg zur steueroptimierten Strukturierung mit Substanz.

M

Buchstabe M

16 Einträge

Mahngebühr

Gebühr im Zusammenhang mit einer Mahnung wegen nicht rechtzeitiger Zahlung; von steuerlichen Säumniszuschlägen zu unterscheiden.

Management Buyout

Übernahme eines Unternehmens durch das bestehende Management.

Management Fee

Vergütung einer Holding oder eines Fonds für Steuerungs und Leitungsleistungen.

Mandatory Offer Rule

Pflichtangebot nach WpÜG beim Erwerb von mindestens 30 Prozent der Stimmrechte.

Mark to Market

Bewertung eines Vermögenswerts zum aktuellen Marktpreis.

Maturity

Endfälligkeit eines Kredits oder Finanzinstruments.

Merger Control

Kartellrechtliche Prüfung einer Unternehmensfusion durch Behörden.

Midijob

Beschäftigung im sozialversicherungsrechtlichen Übergangsbereich mit besonderen Regeln zur Beitragsberechnung.

Mindestbesteuerung

Begrenzung der Verlustverrechnung beziehungsweise internationale Mindeststeuerregeln, je nach steuerlichem Kontext.

Minijob

Geringfügige Beschäftigung innerhalb der jeweils geltenden gesetzlichen Entgelt- oder Zeitgrenzen.

Minority Interest

Anteil nicht beherrschender Gesellschafter im Konzernabschluss.

Mischkosten

Aufwendungen mit betrieblichem oder beruflichem und zugleich privatem Bezug, deren Abziehbarkeit von der steuerlichen Trennbarkeit und den gesetzlichen Regeln abhängt.

Mittelbare Beteiligung

Indirekter Anteil an einer Gesellschaft über eine Zwischengesellschaft.

Mobilitätsprämie

Steuerliche Förderung für bestimmte Steuerpflichtige mit geringem Einkommen und längeren Wegen zur ersten Tätigkeitsstätte.

Multiple

Bewertungskennzahl auf Basis von Umsatz oder EBITDA im M and A.

Mutter Tochter Richtlinie

EU Regel zur steuerfreien Dividendenzahlung innerhalb verbundener Gesellschaften.

N

Buchstabe N

17 Einträge

Nachtragsbericht

Bericht über wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag im Jahresabschluss.

Nachweispflicht

Pflicht, steuerlich relevante Voraussetzungen durch geeignete Unterlagen oder andere Beweismittel zu belegen.

Nachzahlung

Betrag, der nach Abrechnung oder Steuerfestsetzung zusätzlich zu entrichten ist.

Nachzahlungszinsen

Zinsen auf bestimmte Steuernachforderungen nach den Vorschriften der Abgabenordnung.

Nebenleistung

Leistung, die gegenüber einer Hauptleistung keinen eigenen Zweck erfüllt und umsatzsteuerlich regelmäßig deren Behandlung teilt.

Net Debt

Verzinsliche Finanzschulden minus liquide Mittel als Verschuldungsindikator.

Net Present Value

Barwert zukünftiger Cash Flows als Investitionsbewertung.

Net Working Capital

Umlaufvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten zur Liquiditätsbewertung.

Nettolohn

Auszahlungsbetrag des Arbeitslohns nach Abzug insbesondere von Lohnsteuer und Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung.

Nexus Ansatz

EU Regel zur IP Begünstigung nur bei nachweisbarer realer Wertschöpfung.

Nichtabziehbare Betriebsausgaben

Betrieblich veranlasste Aufwendungen, deren steuerlicher Abzug gesetzlich ganz oder teilweise ausgeschlossen ist.

NOL

Net Operating Loss steuerlicher Verlustvortrag zur Verrechnung mit künftigen Gewinnen.

Nominalzins

Vertraglicher Grundzins ohne Berücksichtigung der Inflation.

Non Performing Loan

Kredit mit hohem Ausfall oder Zahlungsverzugrisiko.

Non Recourse Debt

Fremdfinanzierung bei der ausschließlich das Objekt selbst haftet.

Notional Interest Deduction

Fiktiver Zinsabzug auf Eigenkapital zur Steuerentlastung in bestimmten Ländern.

Nutzungsdauer

Zeitraum, über den ein abnutzbares Wirtschaftsgut voraussichtlich genutzt und regelmäßig abgeschrieben wird.

O

Buchstabe O

13 Einträge

OECD Pillar 2

Globale Mindestbesteuerung von 15 Prozent für multinationale Konzerne.

Off Balance Sheet

Finanzierungs oder Vertragsstruktur die nicht in der Bilanz erscheint.

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Personengesellschaft, deren Gesellschafter grundsätzlich unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften.

Offshore Entity

Gesellschaft in niedrig besteuertem Staat mit oft strengem Substanznachweis.

OpCo HoldCo Struktur

Trennung von operativer Gesellschaft und Vermögensholding zur Risikominimierung.

Operating Cash Flow

Liquider Mittelzufluss aus dem operativen Kerngeschäft.

Operating Lease

Mietvertrag bei dem der Vermögenswert nicht bilanziert wird nach altem Standard.

Option Agreement

Vertrag über das Recht künftig Anteile oder Vermögenswerte zu kaufen oder zu verkaufen.

Ordinary Income

Laufendes steuerpflichtiges Einkommen ohne Veräußerungscharakter.

Ordnungsgemäße Rechnung

Rechnung, die die gesetzlich erforderlichen Angaben enthält und insbesondere für den Vorsteuerabzug Bedeutung haben kann.

Organschaft

Steuerliche Zusammenfassung rechtlich selbständiger Unternehmen unter besonderen Voraussetzungen, mit je nach Steuerart unterschiedlichen Regeln.

Overcollateralization

Sicherheiten die den Kreditwert übersteigen zur Risikoreduzierung des Kreditgebers.

Ownership Threshold

Beteiligungshöhe ab der besondere steuerliche oder regulatorische Folgen eintreten.

P

Buchstabe P

18 Einträge

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP)

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die wirtschaftlich Ertrag für eine Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Pauschalversteuerung

Besteuerung bestimmter Bezüge oder Vorteile mit einem gesetzlich vorgesehenen pauschalen Steuersatz.

PE Firm

Private Equity Unternehmen das Beteiligungen erwirbt und mit Leverage arbeitet.

PE Ratio

Kurs Gewinn Verhältnis als zentrale Aktienbewertungskennzahl.

Pendlerpauschale

Gebräuchliche Bezeichnung für die Entfernungspauschale bei Wegen zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte.

Permanent Establishment

Betriebsstätte die zur Besteuerung im Ausland führt.

Personengesellschaft

Gesellschaft, bei der die persönliche Verbindung der Gesellschafter im Vordergrund steht, etwa GbR, OHG oder KG.

Pillar 2

OECD Mindestbesteuerung von 15 Prozent für internationale Konzerne.

POEM

Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung der über Steuerhoheit entscheidet.

Post Merger Integration

Eingliederung eines übernommenen Unternehmens nach dem Kauf.

Preferred Equity

Beteiligung mit bevorzugten Ausschüttungsrechten gegenüber Stammanteilen.

Privatentnahme

Entnahme eines Wirtschaftsguts, Geldes oder einer Nutzung aus dem Betriebsvermögen für private Zwecke.

Privatnutzung

Private Verwendung eines betrieblichen Wirtschaftsguts, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit möglichen ertrag- und umsatzsteuerlichen Folgen.

Profit Split Method

Verrechnungspreismethode die Gesamtgewinn auf verbundene Unternehmen verteilt.

Progressionsvorbehalt

Mechanismus, bei dem bestimmte steuerfreie Einkünfte den Steuersatz für das übrige zu versteuernde Einkommen beeinflussen.

Proxy Voting

Stimmrechtsausübung durch Bevollmächtigte auf Haupt oder Gesellschafterversammlungen.

Prüfungsanordnung

Verwaltungsakt, mit dem eine steuerliche Außenprüfung angeordnet und ihr Umfang festgelegt wird.

Purchase Price Allocation

Verteilung des Kaufpreises auf Vermögenswerte und Schulden beim Unternehmenskauf.

Q

Buchstabe Q

10 Einträge

Qualified Dividend

Steuerlich begünstigte Dividende je nach nationalem Steuerregime.

Qualified Opinion

Eingeschränkter Bestätigungsvermerk eines Abschlussprüfers wegen bestimmter Vorbehalte.

Quantitative Easing

Liquiditätsschöpfung durch Notenbanken durch Ankauf von Vermögenswerten.

Quarterly Report

Finanzbericht über das Quartal für kapitalmarktorientierte Unternehmen.

Quasi Equity

Finanzierungsinstrument mit wirtschaftlich eigenkapitalähnlichem Risiko und Rang.

Quellensteuer

Steuerabzug an der Quelle insbesondere bei Dividenden Zinsen oder Lizenzen.

Quick Ratio

Strenge Liquiditätskennzahl ohne Vorräte zur kurzfristigen Zahlungsfähigkeit.

Quiet Period

Regulatorisch vorgeschriebene Kommunikationspause vor einem Börsengang.

Quorum

Mindestanzahl an Stimmen oder Kapitalanteilen für die Beschlussfähigkeit einer Versammlung.

Quota

Prozentuale Beteiligungs oder Berechnungsbasis für rechtliche oder steuerliche Schwellen.

R

Buchstabe R

21 Einträge

Rechnungsabgrenzung

Periodengerechte Zuordnung von Einnahmen und Ausgaben, die wirtschaftlich einem anderen Zeitraum zuzurechnen sind.

Rechnungsberichtigung

Korrektur einer Rechnung zur Herstellung oder Wiederherstellung der gesetzlich erforderlichen Angaben.

Rechnungskorrektur

Berichtigung einer Rechnung, wenn Pflichtangaben oder steuerlich relevante Angaben fehlerhaft oder unvollständig sind.

Rechnungsnummer

Eindeutige Kennzeichnung einer Rechnung innerhalb eines Nummernkreises; regelmäßig Bestandteil der umsatzsteuerlichen Pflichtangaben.

Rechnungswesen

System zur Erfassung, Überwachung und Auswertung betrieblicher Geld- und Leistungsströme.

Reinvestition

Wiederanlage von Gewinnen in neue Projekte oder Beteiligungen statt Ausschüttung.

Reisekosten

Beruflich oder betrieblich veranlasste Fahrt-, Verpflegungs-, Übernachtungs- und Reisenebenkosten.

Rendite

Gesamtertrag eines Investments im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

Reporting Package

Standardisiertes Finanzdatenpaket einer Tochtergesellschaft für den Konzernabschluss.

Residualwert

Erwarteter Restwert eines Vermögenswerts nach Ende der Nutzungsdauer.

Restbuchwert

Buchwert eines Vermögensgegenstands nach Berücksichtigung der bis dahin vorgenommenen Abschreibungen.

Restricted Shares

Anteile mit Halte oder Veräußerungsbeschränkungen für Investoren oder Management.

Restschuld

Nach bereits geleisteten Tilgungen noch ausstehender Darlehensbetrag.

Return on Equity

Kennzahl die den Jahresgewinn ins Verhältnis zum Eigenkapital setzt.

Reverse Charge

Umkehr der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger im internationalen Umsatzsteuerrecht.

Risikoprämie

Zusätzliche erwartete Verzinsung für die Übernahme eines höheren Risikos.

Rohgewinn

Betriebswirtschaftliche Ergebnisgröße, häufig als Differenz zwischen Umsatzerlösen und Wareneinsatz beziehungsweise Herstellungskosten verstanden.

Rollover

Übertragung von Anteilen oder Vermögenswerten in eine neue Struktur ohne vollständigen Exit.

Rücklage

Eigenkapitalbestandteil oder steuerliche Sonderposition, mit der Beträge für bestimmte Zwecke gebunden oder übertragen werden können.

Rückstellung

Passivposten für ungewisse Verbindlichkeiten oder bestimmte drohende beziehungsweise wirtschaftlich verursachte Verpflichtungen, deren Höhe oder Fälligkeit noch nicht sicher feststeht.

Ruling

Vorab verbindliche Auskunft einer Steuerbehörde zur geplanten Struktur.

S

Buchstabe S

28 Einträge

Sachbezug

Einnahme oder Arbeitslohn, der nicht in Geld, sondern in Form einer Ware, Dienstleistung oder Nutzungsmöglichkeit gewährt wird.

Sammelposten

Steuerliche Poolabschreibung bestimmter Wirtschaftsgüter innerhalb gesetzlich festgelegter Wertgrenzen, soweit die Regelung angewendet wird.

Säumniszuschlag

Gesetzliche steuerliche Nebenleistung bei nicht rechtzeitiger Zahlung einer fälligen Steuer.

Schenkungsteuer

Steuer auf unentgeltliche Vermögensübertragungen unter Lebenden nach dem Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz.

Schlussbilanz

Bilanz am Ende eines Geschäftsjahres, deren Werte grundsätzlich die Grundlage der Eröffnungsbilanz des Folgejahres bilden.

SKR03

DATEV-Standardkontenrahmen mit prozessorientierter Gliederung, der häufig in der Finanzbuchführung eingesetzt wird.

SKR04

DATEV-Standardkontenrahmen mit abschlussorientierter Gliederung nach Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

SKR42

DATEV-Kontenrahmen insbesondere für Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen mit bereichsbezogener Abbildung.

Solidaritätszuschlag

Ergänzungsabgabe zur Einkommen- und Körperschaftsteuer unter den jeweils geltenden gesetzlichen Voraussetzungen.

Sollversteuerung

Umsatzsteuerliche Besteuerung nach vereinbarten Entgelten; die Steuer entsteht grundsätzlich unabhängig vom Zahlungseingang nach den gesetzlichen Regeln.

Sonderabschreibung

Zusätzliche steuerliche Abschreibung neben der regulären AfA, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Sonderausgaben

Bestimmte private Aufwendungen, die das Einkommen aufgrund ausdrücklicher gesetzlicher Regelung mindern können.

Sondertilgung

Zusätzliche Darlehenstilgung außerhalb des regulären Tilgungsplans.

Steuer-ID

Dauerhaftes Identifikationsmerkmal für natürliche Personen im deutschen Besteuerungsverfahren.

Steuerbescheid

Verwaltungsakt, mit dem eine Steuer festgesetzt oder eine steuerliche Regelung getroffen wird.

Steuerbilanz

Bilanz, die den steuerlichen Gewinn nach den steuerrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ermittelt.

Steuerentstehung

Zeitpunkt oder Tatbestand, mit dem ein Steueranspruch nach dem jeweiligen Einzelsteuergesetz entsteht.

Steuererklärung

Erklärung gegenüber der Finanzbehörde über steuerlich relevante Tatsachen und Besteuerungsgrundlagen.

Steuerfreiheit

Gesetzliche Ausnahme, durch die ein grundsätzlich steuerbarer Vorgang oder bestimmte Einnahmen von der Besteuerung ausgenommen werden.

Steuerklasse

Merkmal des Lohnsteuerabzugs, das insbesondere Familienstand und bestimmte persönliche Verhältnisse typisiert berücksichtigt.

Steuerliche Nebenleistung

Neben der Steuer geschuldeter Betrag nach der Abgabenordnung, etwa Zinsen, Säumnis- oder Verspätungszuschläge.

Steuermessbetrag

Von der Finanzbehörde festgestellte Rechengröße, auf die bei bestimmten Steuern ein Hebesatz angewendet wird.

Steuernachzahlung

Differenzbetrag, der sich ergibt, wenn die festgesetzte Steuer höher ist als bereits geleistete Vorauszahlungen oder Abzugsbeträge.

Steuernummer

Von der Finanzverwaltung vergebenes Ordnungsmerkmal für steuerliche Vorgänge eines Steuerpflichtigen.

Steuerpflicht

Persönliche oder sachliche Unterwerfung unter eine Steuer nach den Voraussetzungen des jeweiligen Steuergesetzes.

Steuersatz

Prozentsatz oder Tarif, mit dem aus einer Bemessungsgrundlage die Steuer berechnet wird.

Steuerverkürzung

Nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfolgte Steuerfestsetzung beziehungsweise Erlangung eines ungerechtfertigten Steuervorteils im gesetzlichen Sinn.

Steuervorauszahlung

Unterjährige Zahlung auf die voraussichtliche Jahressteuerschuld.

T

Buchstabe T

16 Einträge

Target Company

Zielunternehmen das in einer M and A Transaktion erworben werden soll.

Tax Due Diligence

Steuerliche Prüfung eines Unternehmens vor einer Transaktion.

Tax Shield

Steuervorteil durch Abzugsfähigkeit von Zinsen oder Abschreibungen.

Teileinkünfteverfahren

Verfahren, bei dem bestimmte Beteiligungserträge und zugehörige Aufwendungen nur anteilig steuerlich berücksichtigt werden.

Teilwert

Steuerlicher Bewertungsmaßstab für ein Wirtschaftsgut im Rahmen eines gedachten Erwerbs des ganzen Betriebs.

Term Sheet

Vorvertragliche Zusammenfassung der wichtigsten wirtschaftlichen Deal Bedingungen.

Thin Capitalization

Übermäßige Fremdfinanzierung die steuerlich eingeschränkt werden kann.

Tilgung

Rückzahlung des Kapitalbetrags eines Darlehens.

Tilgungsdarlehen

Darlehen mit regelmäßig gleichbleibender Tilgung, während die Zinsbelastung mit sinkender Restschuld abnimmt.

Tilgungsplan

Zeitliche Übersicht über Raten, Zinsanteile, Tilgungen und verbleibende Restschuld eines Darlehens.

Transaktionsstruktur

Gestaltung von rechtlichem Ablauf Finanzierung und Steuerplanung eines Deals.

Transfer Pricing

Preisgestaltung zwischen verbundenen Unternehmen nach Fremdvergleichsgrundsatz.

Treasury

Unternehmensbereich für Liquiditäts Steuerungs und Finanzierungsmanagement.

Trennungsprinzip

Grundsatz, nach dem Kapitalgesellschaft und Anteilseigner steuerlich grundsätzlich als getrennte Rechtssubjekte behandelt werden.

Turnaround

Restrukturierung zur Sanierung eines wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmens.

TWQ

Tax Warranted Quality zur Absicherung steuerlicher Risiken im Unternehmenskauf.

U

Buchstabe U

9 Einträge

Übernachtungskosten

Aufwendungen für beruflich oder betrieblich veranlasste Übernachtungen im Rahmen einer Auswärtstätigkeit.

Umlaufvermögen

Vermögensgegenstände, die nicht dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen.

Umsatzsteuer

Verkehrsteuer auf Lieferungen und sonstige Leistungen sowie bestimmte Erwerbs- und Einfuhrvorgänge.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)

Identifikationsmerkmal für Unternehmer im umsatzsteuerlichen Geschäftsverkehr, insbesondere innerhalb der Europäischen Union.

Umsatzsteuer-Voranmeldung

Periodische Anmeldung der Umsatzsteuer und abziehbaren Vorsteuerbeträge durch den Unternehmer.

Umsatzsteuerschuld

Für einen Besteuerungszeitraum geschuldete Umsatzsteuer nach Berücksichtigung der gesetzlichen Berechnungskomponenten.

Unentgeltliche Wertabgabe

Umsatzsteuerlicher Tatbestand für bestimmte unentgeltliche Entnahmen oder Nutzungen aus dem Unternehmensbereich.

Unternehmensvermögen

Umsatzsteuerlicher Zuordnungsbereich von Gegenständen und Leistungen zum Unternehmen unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

Unternehmer

Wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt; der umsatzsteuerliche Unternehmerbegriff folgt eigenen gesetzlichen Regeln.

V

Buchstabe V

18 Einträge

Veranlagungszeitraum

Zeitraum, für den eine Steuer veranlagt wird; bei der Einkommensteuer grundsätzlich das Kalenderjahr.

Verbindlichkeit

Rechtlich oder wirtschaftlich bestehende Verpflichtung gegenüber einem Gläubiger, die dem Grunde und der Höhe nach hinreichend bestimmt ist.

Verdeckte Einlage

Zuwendung eines einlagefähigen Vermögensvorteils durch einen Gesellschafter an seine Kapitalgesellschaft ohne gesellschaftsrechtlich offene Einlage.

Verdeckte Gewinnausschüttung (vGA)

Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung einer Kapitalgesellschaft, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist und nicht offen ausgeschüttet wird.

Verfahrensdokumentation

Dokumentation der organisatorischen und technischen Prozesse, mit denen steuerlich relevante elektronische Unterlagen entstehen, verarbeitet, gespeichert und aufbewahrt werden.

Verlustausgleich

Verrechnung positiver und negativer Einkünfte innerhalb eines Veranlagungszeitraums nach den gesetzlichen Regeln.

Verlustrücktrag

Rückübertragung bestimmter steuerlicher Verluste in vorangegangene Veranlagungszeiträume nach den gesetzlichen Regeln.

Verlustvortrag

Übertragung nicht ausgeglichener negativer Einkünfte in zukünftige Veranlagungszeiträume nach den gesetzlichen Grenzen.

Verpflegungsmehraufwand

Pauschal berücksichtigungsfähiger Mehraufwand für Verpflegung bei beruflich oder betrieblich veranlasster Auswärtstätigkeit.

Verprobung

Plausibilitäts- oder Kontrollrechnung zur Überprüfung von Buchführungs- oder Steuerdaten.

Verspätungszuschlag

Steuerliche Nebenleistung wegen verspäteter Abgabe einer Steuererklärung unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

Voranmeldungszeitraum

Zeitraum, für den eine Umsatzsteuer-Voranmeldung abzugeben ist, typischerweise Monat oder Quartal nach den gesetzlichen Voraussetzungen.

Vorauszahlung

Unterjährig oder vor Leistungserbringung gezahlter Betrag; seine steuerliche Bedeutung hängt vom jeweiligen Steuergebiet ab.

Vorbehalt der Nachprüfung

Nebenbestimmung eines Steuerbescheids, durch die die Steuerfestsetzung innerhalb der gesetzlichen Grenzen leichter geändert werden kann.

Vorsorgeaufwendungen

Bestimmte Versicherungs- und Altersvorsorgebeiträge, die im Rahmen der gesetzlichen Grenzen als Sonderausgaben berücksichtigt werden können.

Vorsteuer

Umsatzsteuer, die einem Unternehmer von einem anderen Unternehmer für bezogene Leistungen in Rechnung gestellt wird oder aus bestimmten Erwerbsvorgängen entsteht.

Vorsteuerabzug

Recht eines Unternehmers, gesetzlich abziehbare Vorsteuerbeträge von seiner Umsatzsteuerschuld abzuziehen.

Vorsteuerberichtigung

Anpassung eines früheren Vorsteuerabzugs bei nachträglicher Änderung der für den Abzug maßgeblichen Verhältnisse.

W

Buchstabe W

17 Einträge

WACC

Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten aus Eigen und Fremdkapital eines Unternehmens.

Wagniskapital

Risikokapital zur Finanzierung junger wachstumsorientierter Unternehmen.

Warenbestand

Zum Stichtag vorhandene Waren, die im Rahmen der Inventur erfasst und bilanziell bewertet werden.

Warrants

Finanzinstrument mit dem Recht zukünftige Aktien zu einem festgelegten Preis zu erwerben.

Werbungskosten

Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen bei den Überschusseinkunftsarten.

Werbungskosten-Pauschbetrag

Pauschaler Abzug für Werbungskosten, soweit das Gesetz ihn für eine Einkunftsart vorsieht und keine höheren Aufwendungen geltend gemacht werden.

Wertaufholung

Erhöhung eines zuvor außerplanmäßig geminderten Buchwerts, wenn der Grund für die Wertminderung weggefallen ist und eine Zuschreibung vorgeschrieben oder zulässig ist.

Wesentlichkeitsschwelle

Relevanzgrenze ab der Informationen im Abschluss berichtet werden müssen.

Widerlegbare Vermutung

Rechtskonzept bei dem eine Annahme gilt solange sie nicht nachweislich entkräftet wird.

Wiederbeschaffungswert

Betrag, der für die Beschaffung eines gleichartigen oder wirtschaftlich vergleichbaren Vermögensgegenstands aufzuwenden wäre.

Win Loss Analysis

Analyse warum Transaktionen Deals oder Kundenbeziehungen gewonnen oder verloren wurden.

Wirtschaftsgut

Steuerlicher Begriff für selbständig bewertbare wirtschaftliche Werte, Vorteile oder Lasten, die einem Betrieb zugeordnet werden können.

Wirtschaftsjahr

Zeitraum, für den der steuerliche Gewinn eines Betriebs ermittelt wird; er entspricht häufig dem Kalenderjahr.

Withholding Tax

Quellensteuer die direkt an der Zahlstelle von Dividenden oder Lizenzen abgezogen wird.

Working Capital

Umlaufvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten zur Beurteilung der operativen Liquidität.

Working Capital Adjustment

SPA Kaufpreisanpassung basierend auf dem tatsächlichen Umlaufvermögen beim Closing.

WpHG

Deutsches Wertpapierhandelsgesetz mit regulatorischen Anforderungen für Kapitalmarktunternehmen.

X

Buchstabe X

10 Einträge

X Axis Risk

Risiko einer Veränderung über Zeit oder Struktur bei Finanzmodellen.

X Cash Allocation

Strategische Zuweisung liquider Mittel innerhalb einer Konzernstruktur.

X Country Risk

Länderrisiko bei Investitionen in verschiedenen Jurisdiktionen.

X Date

Stichtag ab dem Dividendenanspruch nicht mehr beim Käufer liegt.

X Factor Adjustment

Bewertungsanpassung basierend auf externen oder makroökonomischen Faktoren.

X Holding Structure

Cross Border Holding Struktur mit steuerlichem Fokus auf internationale Dividendenausschüttungen.

X Listing

Börsennotierung einer Aktie an mehreren Handelsplätzen gleichzeitig.

X Margin

Zusätzliche Sicherheitsanforderung bei derivativen Finanzgeschäften.

XBRL

Standardisiertes digitales Format zur elektronischen Übermittlung von Finanzberichten.

XML Reporting

Strukturierte elektronische Meldung von Finanz oder Steuerdaten im XML Format.

Y

Buchstabe Y

10 Einträge

Year End Closing

Jährlicher Abschlussprozess zur Erstellung des Jahresabschlusses.

Yield

Erwartete oder tatsächliche Rendite eines Investments bezogen auf den investierten Betrag.

Yield Compression

Renditerückgang bei hohem Kapitalandrang insbesondere im Immobilien oder Fondsbereich.

Yield Curve

Zinsstrukturkurve die Renditen über verschiedene Laufzeiten abbildet.

Yield Management

Dynamische Preissteuerung zur Maximierung des Umsatzes in Echtzeit.

Youth Company Exemption

Steuerliche Begünstigung für junge oder neu gegründete Unternehmen.

YoY

Year over Year Vergleich von Kennzahlen im Jahresabstand.

YTD

Year to Date Zeitraum seit Jahresbeginn bis zum aktuellen Datum.

YTM

Yield to Maturity effektive Rendite bis zur Endfälligkeit einer Anleihe.

Yuan Exposure

Währungsrisiko gegenüber der chinesischen Währung Renminbi.

Z

Buchstabe Z

20 Einträge

Zahllast

Im Umsatzsteuer-Kontext der an das Finanzamt abzuführende Betrag nach Verrechnung von Umsatzsteuer und abziehbarer Vorsteuer.

Zahlungsverjährung

Verjährung eines bereits festgesetzten steuerlichen Zahlungsanspruchs nach Ablauf der gesetzlichen Frist.

Zeitwertbilanzierung

Bewertung von Vermögenswerten zum aktuellen Marktwert nach IFRS.

Zero Coupon Bond

Anleihe ohne laufende Zinszahlungen mit Auszahlung des vollen Betrags am Ende.

Ziel EBITDA

Geplantes operatives Ergebnis eines Unternehmens als Grundlage für Bewertung oder Covenants.

Zielkapitalstruktur

Angestrebtes Verhältnis von Eigen und Fremdkapital zur Optimierung der Finanzierungskosten.

Zins Swap

Derivat zum Tausch fester gegen variable Zinszahlungen oder umgekehrt.

Zinsen nach AO

Steuerliche Nebenleistungen, die für bestimmte Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis nach den Vorschriften der Abgabenordnung entstehen können.

Zinsergebnis

Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen in der GuV.

Zinsschranke

Begrenzung des steuerlichen Zinsabzugs auf 30 Prozent des EBITDA.

Zu versteuerndes Einkommen (zvE)

Zentrale Bemessungsgrundlage für die tarifliche Einkommensteuer nach Durchführung der gesetzlich vorgesehenen Abzüge.

Zufluss-Abfluss-Prinzip

Grundsatz, nach dem Einnahmen und Ausgaben bei bestimmten Einkunfts- und Gewinnermittlungsarten grundsätzlich im Zeitpunkt des Zu- beziehungsweise Abflusses erfasst werden.

Zusammenfassende Meldung (ZM)

Meldung bestimmter innergemeinschaftlicher Umsätze an das Bundeszentralamt für Steuern.

Zusammenveranlagung

Gemeinsame Einkommensteuerveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern unter den gesetzlichen Voraussetzungen.

Zusatzversorgung

Ergänzende betriebliche oder tarifliche Altersversorgung neben der gesetzlichen Rentenversicherung mit möglichen lohnsteuerlichen Folgen.

Zuweisungsregel

DBA Vorschrift die bestimmt welchem Staat das Besteuerungsrecht zusteht.

Zuwendung

Übertragung eines Vermögensvorteils; die steuerliche Behandlung hängt unter anderem von Anlass, Empfänger und Steuerart ab.

Zweckgesellschaft

Rechtlich eigenständige Gesellschaft zur isolierten Strukturierung von Risiken oder Vermögenswerten.

Zwischengewinn

Gewinn- oder Ergebnisgröße zwischen einzelnen Rechenstufen; die genaue Bedeutung hängt vom jeweiligen steuerlichen oder betriebswirtschaftlichen Kontext ab.

Zwischenholding

Holding Gesellschaft zwischen operativer Einheit und oberster Konzernmutter.