Gesetz

§ 29 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG

Vorschrift im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (Abs. 1, Nr. 3)

Auszug aus Steuerstoff-Wissen

Der echte Zugewinnausgleich ist nach § 5 Abs. 2 ErbStG grundsätzlich nicht schenkungsteuerbar. Frühere Zuwendungen können nach § 1380 BGB auf die Ausgleichsforderung angerechnet werden. Nach § 29 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG kann die Schenkungsteuer rückwirkend erlöschen, soweit die Vorschenkung auf den Zugewinnausgleich angerechnet wird.[36][37] Quellenhinweise: [1] Koch in Münchener Kommentar zum BGB, 9. Aufl. 2023, § 516 Rz. 60. [2] Lange in Münchener Kommentar zum BGB, 9. Aufl. 2022, § 2325 Rz. 24. [3] Loose, ErbR 2017 S. 545. [4] Wachter, ZEV 2023 S. 333. [5] Borgmeier, NWB-EV 2/2024 S. 51, NWB VAAAJ-57977. [6] Koch in Münchener Kommentar zum BGB, 9. Aufl. 2023, § 516 Rz. 24. [7] BGH, Urteile v. 27.11.1991 – IV ZR 164/90, v. 17.1.1990 – XII ZR 1/89 und v. 8.7.1982 – IX ZR 99/80; weitere Nachweise im Ausgangsbeitrag. [8] BGH, Urteil v. 27.11.1991 – IV ZR 164/90, BGHZ 116 S. 167. [9] OLG Schl

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Worum geht es?

§ 29 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG steht in steuerstoff für Vorschrift im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (Abs. 1, Nr. 3) und wird in 1 Wissensbeitrag als Rechtsgrundlage herangezogen.

Praxisbedeutung

  • [39] Troll/Gebel/Jülicher/Gottschalk, ErbStG, 70. Aufl. 2025, § 29 Rz. 91; Götz, DStR 2001 S. 417, 421 f.

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