§ 27 KStG
Steuerliches Einlagekonto — Körperschaftsteuergesetz
Gesetzeswortlaut
§ 27 KStG · Nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen
Absatz 1
Die unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft hat die nicht in das Nennkapital geleisteten Einlagen am Schluss jedes Wirtschaftsjahrs auf einem besonderen Konto (steuerliches Einlagekonto) auszuweisen. Das steuerliche Einlagekonto ist ausgehend von dem Bestand am Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs um die jeweiligen Zu- und Abgänge des Wirtschaftsjahrs fortzuschreiben. Leistungen der Kapitalgesellschaft mit Ausnahme der Rückzahlung von Nennkapital im Sinne des § 28 Abs. 2 Satz 2 und 3 und der Mehrabführungen im Sinne des Absatzes 6 mindern das steuerliche Einlagekonto unabhängig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung nur, soweit sie den auf den Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs ermittelten ausschüttbaren Gewinn übersteigen (Einlagenrückgewähr). Der Bestand des steuerlichen Einlagekontos kann durch Leistungen nicht negativ werden; Absatz 6 bleibt unberührt. Als ausschüttbarer Gewinn gilt das um das gezeichnete Kapital geminderte in der Steuerbilanz ausgewiesene Eigenkapital abzüglich des Bestands des steuerlichen Einlagekontos.
Amtlicher Gesetzestext · Gesetze im Internet · KStG – zuletzt geändert durch Art. 30 G v. 04.02.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 33)
Steuerstoff-Erklärung
- Nennkapital oder - steuerlichem Einlagekonto (§ 27 KStG) - Rückzahlung des Stammkapitals - Rückzahlung des Grundkapitals - Rückzahlung aus dem steuerlichen Einlagekonto (§ 27 KStG) - Leistungen ohne kapitalmäßige Beteiligung - Leistungen bestimmter steuerbefreiter Körperschaften ohne Ausschüttungsmöglichkeit
Worum geht es?
§ 27 KStG steht in steuerstoff für Steuerliches Einlagekonto — Körperschaftsteuergesetz und wird in 3 Wissensbeiträgen als Rechtsgrundlage herangezogen.
Praxisbedeutung
- Rückzahlung aus dem steuerlichen Einlagekonto (§ 27 KStG)
- Zugang zum steuerlichen Einlagekonto nach § 27 KStG.
- Soweit die Einlage nicht dem Stammkapital zugeführt wird, ist sie grundsätzlich als Zugang im steuerlichen Einlagekonto nach § 27 KStG zu erfassen. Maßgebend ist der steuerliche Wert der Einlage.
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