§ 1 Abs. 3 Satz 2 EStG
Vorschrift im Einkommensteuergesetz (Abs. 3, Satz 2)
Gesetzeswortlaut
§ 1 EStG · Steuerpflicht
Absatz 3 · Satz 2
Dies gilt nur, wenn ihre Einkünfte im Kalenderjahr mindestens zu 90 Prozent der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte den Grundfreibetrag nach § 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 nicht übersteigen; dieser Betrag ist zu kürzen, soweit es nach den Verhältnissen im Wohnsitzstaat des Steuerpflichtigen notwendig und angemessen ist.
Amtlicher Gesetzestext · Gesetze im Internet · EStG – zuletzt geändert durch Art. 7 G v. 29.06.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 197)
Steuerstoff-Erklärung
- die unbeschränkte Steuerpflicht nach § 1 EStG, - den Sonderausgabenabzug nach § 10 Abs. 1a EStG und - die Ehegattenbesteuerung nach § 26 EStG. - nach § 1 Abs. 1 EStG unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind oder - nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt werden.
Worum geht es?
§ 1 Abs. 3 Satz 2 EStG steht in steuerstoff für Vorschrift im Einkommensteuergesetz (Abs. 3, Satz 2) und wird in 1 Wissensbeitrag als Rechtsgrundlage herangezogen.
Praxisbedeutung
- die unbeschränkte Steuerpflicht nach § 1 EStG,
- nach § 1 Abs. 1 EStG unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind oder
- nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt werden.
- eine unbeschränkte Einkommensteuerpflicht oder Gleichstellung nach § 1 Abs. 3 EStG.
- Wird § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG angewendet, sind die Einkünfte beider Ehegatten gemeinsam zu betrachten.
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